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Beratungsthread für den Einsatz von DSPeaker Anti-Mode 8033 / 2.0 DC / X4 (DSP Controller & Vorstufen)'.

boxenschieber

Active Member
Sehe ich ganz ähnlich. Hinzu kommt ja noch, dass auch das das Mikro und dessen Eingangsstufe einkanalig ausgelegt ist.

Aber so ganz weit hergeholt ist die Überlegung von soundrealist dennoch nicht. Wenn man sich beispielsweise mal das Mikrofon von Trinnov in dem LoeBeats Test anschaut, so hat das mehrere Kapseln in verschiedenen Höhen und Abständen. Allerdings kommen da hinten gleich mehrere Kabel raus, die angeschlossen werden wollen. Sollte die zeitgleiche Erfassung dieser Kapseln bei der Kalibrierung lediglich der Zeitersparnis dienen und man könnte so etwas, wenn auch deutlich umständlicher, über ein selbstgebasteltes Gestell mit Kapsel-Fixpositionen und Mehrpunktmesseng mit der selben Wirkung auch nacheinander erreichen, wäre das natürlich ein Knaller!!! Habe mich ohnehin schon immer gefragt, ob diese sogenannte 3D-Raumeinmessung von Trinnov nichts anderes ist als eine einfach nur hübsch verpackte, beschleunigte Mehrpunktmessung. Denn letztendlich kann auch Trinnov ja immer nur auf FIR und IIR zurückgreifen. Und wenn Filter erst einmal korrekt gesetzt sind, müssen die sich ja auch nicht mehr verändern.

Bin da aber leider nicht tief genug in der Materie, um das detailliert beurteilen zu können. Aber wenn das stimmt, was mir mal jemand erzählt hat, nämlich dass bei Trinnov allein schon eine andere Gehäusefarbe 600,- € kosten soll, würde das alles ins Bild passen. Und das Image von Trinnov als teuerstes aber leistungsfähigstes DSP der Welt neben den Algorithmen, die jeder Hersteller sicher etwas anders gestaltet, in erster Linie letztendlich ausschließlich auf der Genauigkeit und der Detailliertheit der Messung beruhen. :)

Sollte dem tatsächlich so sein, sehe ich keinen Grund, warum man mit dem Antimode 2 das alles bis maximal 500 Hz nicht genau so gut hinbekommen sollte. Klar, dann natürlich viel mühsamer, aber es wäre immerhin eine tolle Möglichkeit. Doch wie gesagt: Kenne mich da leider viel zu wenig damit aus.
 

Flohmarkter

Active Member
Die Finnen müssen sich auf jeden Fall bewegen, denn lt. deren Entwickler gibt es nur noch für ca. 2 Jahre die kleinen Displays, die im AM 2.0 Verwendung finden. Bis dahin muss ein Nachfolger da sein.
Und was macht jemand wenn er sich heute so ein Gerät kauft und in drei Jahren geht das Display kaputt? Muss der dann sein Gerät wegwerfen weil es kein Ersatzteil mehr dafür gibt?
 

Bass-Oldie

Händler/Hersteller
HuH-Gold Pate
Und was macht jemand wenn er sich heute so ein Gerät kauft und in drei Jahren geht das Display kaputt? Muss der dann sein Gerät wegwerfen weil es kein Ersatzteil mehr dafür gibt?
Nein, in solchen Fällen werden immer einige Displays für den Support reserviert. Nur für die lfd. Produktion ist halt irgendwann ein Wechsel angesagt. Aber das Risiko ist eh nicht besonders hoch. Ich habe in 10 Jahren Vertrieb nur drei Displays als defekt gemeldet bekommen.
 

soundrealist

Active Member
Aber so ganz weit hergeholt ist die Überlegung von soundrealist dennoch nicht. Wenn man sich beispielsweise mal das Mikrofon von Trinnov in dem LoeBeats Test anschaut, so hat das mehrere Kapseln in verschiedenen Höhen und Abständen. Allerdings kommen da hinten gleich mehrere Kabel raus, die angeschlossen werden wollen. Sollte die zeitgleiche Erfassung dieser Kapseln bei der Kalibrierung lediglich der Zeitersparnis dienen und man könnte so etwas, wenn auch deutlich umständlicher, über ein selbstgebasteltes Gestell mit Kapsel-Fixpositionen und Mehrpunktmesseng mit der selben Wirkung auch nacheinander erreichen, wäre das natürlich ein Knaller!!! Habe mich ohnehin schon immer gefragt, ob diese sogenannte 3D-Raumeinmessung von Trinnov nichts anderes ist als eine einfach nur hübsch verpackte, beschleunigte Mehrpunktmessung. Denn letztendlich kann auch Trinnov ja immer nur auf FIR und IIR zurückgreifen. Und wenn Filter erst einmal korrekt gesetzt sind, müssen die sich ja auch nicht mehr verändern.

Bin da aber leider nicht tief genug in der Materie, um das detailliert beurteilen zu können. Aber wenn das stimmt, was mir mal jemand erzählt hat, nämlich dass bei Trinnov allein schon eine andere Gehäusefarbe 600,- € kosten soll, würde das alles ins Bild passen. Und das Image von Trinnov als teuerstes aber leistungsfähigstes DSP der Welt neben den Algorithmen, die jeder Hersteller sicher etwas anders gestaltet, in erster Linie letztendlich ausschließlich auf der Genauigkeit und der Detailliertheit der Messung beruhen. :)

Sollte dem tatsächlich so sein, sehe ich keinen Grund, warum man mit dem Antimode 2 das alles bis maximal 500 Hz nicht genau so gut hinbekommen sollte. Klar, dann natürlich viel mühsamer, aber es wäre immerhin eine tolle Möglichkeit. Doch wie gesagt: Kenne mich da leider viel zu wenig damit aus.

Hm.... gerade hatte ich mich wieder auf die gewohnte Methode per Einpunktmessung als die logischste eingestellt und du wirfst etwas ins Rennen, das bei mir schon wieder das auslöst, was Axel unlängst mal als "grübeln"beschrieben hat. Ich verstehe, was du meinst, kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass das mit einer Mehrpunktmessung genau so zu realisieren ist, ohne dass da auch das interne Prozedere anders abläuft.

Natürlich hätte man bei deinem Vorschlag natürlich hinterher ein anderes Ergebnis. Die Frage wäre dann, ob anders auch gleichzeitig besser im Sinne von richtig ist. Und in den vorangegangenen Posts haben wir ja alle gelernt, dass die reine Linearität einer Messkurve noch lange kein Hinweis darauf ist, ob wir da auch über das beste Resultat sprechen, denn der Laufzeitfaktot etc.... spielt ja ebenfalls eine Rolle.

Ich bin ja stets experimentierfreudig und für (fast) jede Hifi-Schandtat zu haben. Und würde eine solche Bastelei auch tatsächlich einmal ausprobieren. Da so etwas aber natürlich auch sehr zeitaufwändig und arbeitsintensiv is (Gestell anfertigen etc...) natürlich nur dann, wenn gewährleistet ist, dass dann auch in irgend einer Form eine technische Sinnhaftigkeit dahintersteht. Also nicht nur auf Verdacht, sondern in der bestätigten Gewissheit, dass sich hinter dieser Konstruktion von Trinnov auch tatsächlich nichts weiter als eine lapidare Mehrpunktmessung verbirgt.

Daher möchte ich den Ball an dieser Stelle gerne an jemand weitergeben, der da sicher deutlich mehr dazu sagen oder herausbekommen kann. @Axel, falls du das hier liest: Wie denkst du über das, was Boxenschieber da gepostet hat ?
 

Bass-Oldie

Händler/Hersteller
HuH-Gold Pate
Hi,
wie bereits gesagt liegen mir dazu weder vom Hersteller noch von der Kundenbasis Informationen vor, die ich beitragen könnte. Einfach rumrätseln ob es was bringt, hilft nichts. Wer mag kann es ja ausprobieren ob mit der Art von Messung bei DSPeaker etwas sinnhaftes passiert. Denn davon wird es abhängen. Ich weiß nicht genau welches Einmessungs-Prinzip der Wettbewerb verfolgt. Da braut jeder ein anderes Süppchen zusammen.
 

soundrealist

Active Member
Okay, dann werde ich als abgespeckten Versuch auf einem Profil demnächst mal folgendes austesten und euch später berichten:

Beide Lautsprecher jeweils im direkten Umfeld aus ca .1 m Entfernung kalibrieren, um zunächst Abweichungen, die evtl. bereits schon im Nahfeld/Direktschall vorhanden sind, glattzubügeln (Kalibrierbereich 500 Hz). Anschließend vom Sitzplatz aus die dritte Messung wie immer, um die Raumantwort hinzuzufügen. Das erscheint mir im Moment erst mal am sinnigsten ....äh, wollte sagen: am wenigsten unsinnigsten.

Dann abhören und messen. Mal sehen was dabei rauskommt :)
 

Käbele

Active Member
Beide Lautsprecher jeweils im direkten Umfeld aus ca .1 m Entfernung kalibrieren, um zunächst Abweichungen, die evtl. bereits schon im Nahfeld/Direktschall vorhanden sind, glattzubügeln
Auf der anderen Seite erkaufst du dir das dann doch aber auch wieder durch eine abgeschwächte Korrektur bei der Raumantwort, weil das Antimode deine Direktschalmessungen dann ja rechnerisch als optimalere Abhörposition in die Kalibrierung mit einfließen lässt..... Stichwort Durchschnittswerte..... grübelgrübel.....Unsure
 

soundrealist

Active Member
Okay, dann werde ich als abgespeckten Versuch auf einem Profil demnächst mal folgendes austesten und euch später berichten:

Beide Lautsprecher jeweils im direkten Umfeld aus ca .1 m Entfernung kalibrieren, um zunächst Abweichungen, die evtl. bereits schon im Nahfeld/Direktschall vorhanden sind, glattzubügeln (Kalibrierbereich 500 Hz). Anschließend vom Sitzplatz aus die dritte Messung wie immer, um die Raumantwort hinzuzufügen. Das erscheint mir im Moment erst mal am sinnigsten ....äh, wollte sagen: am wenigsten unsinnigsten.

Dann abhören und messen. Mal sehen was dabei rauskommt :)

Ich war gestern Abend dann mal fleisig Z04 Carrot https://hifiundheimkino.de/communit...ng-auch-für-einzelnen-sitzplatz-sinnvoll.400/
 

boxenschieber

Active Member
Interessantes Experiment. Daumenhoch SmilieDaumenhoch Smilie Alle Theorie ist grau, solange man solche Dinge nicht selbst ausprobiert. Jetzt besteht Klarheit.
 
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