HifiundHeimkino.de Forum

Wir freuen uns über deinen Besuch! Registriere Dich kostenlos, tausche Dich mit anderen Mitgliedern über Deine Erfahrungen aus und gebt Euch gegenseitig Tips.

Beratungsthread für den Einsatz von DSPeaker Anti-Mode 8033 / X2 / 2.0 DC / X4 (DSP Controller & Vorstufen)

Hört sich an als würdest du versuchen eine Logitech Harmony nachzubauen. ;-) Viel Erfolg dabei!
 
Hallo

Ich überlege einen X2 zu kaufen und bin mir noch nicht sicher, wie ich den an meinen alten (Onkyo A 8690) Vollverstärker anschließe. Angeschlossen dort sind derzeit ein CD-Player (Digital In) und über einen analogen Line In ein Streamer.

Es gibt eine Processor-Schleife, aber keinen Extra-Eingang zu Endstufe. Wäre diese Schleife die beste Wahl? Und kann ich an diesem Anschluß die Lautstärkeregelung des X2 nutzen?

Einen aktiven Subwoofer habe ich am Pre Out des Verstärkers. Sollte der dann besser an den Sub Out des X2 umziehen?

Alternativ wäre auch ein X2D eine Idee. Dort Streamer und CD-Player anschließen und die Digitaleingänge des Verstärkers zu nutzen. Aber da unterstelle ich mal, dass die neueren DA-Wandler grundsätzlich besser sind und der X2 sinnvoller ist.

Danke und Gruß
 
Hallo Ben Afrob,
bei Quellgeräten mit digitalem Ausgang solltest du genau diesen auch nutzen. Denn analoge Umwege sind stets verlustbehaftet.

Also alle Geräte direkt ans Antimode klemmen. Und das dann wiederum an den Verstärker, bevorzugt ebenfalls digital, sofern dieser einen Digitaleingang hat. Aber das ist heutzutage ja aber eh meistens der Fall. Wobei hier aber, wie du schon richtig sagst die Frage ist, wo der bessere DA-Wandler drin sitzt.
 
Hallo

Ich überlege einen X2 zu kaufen und bin mir noch nicht sicher, wie ich den an meinen alten (Onkyo A 8690) Vollverstärker anschließe. Angeschlossen dort sind derzeit ein CD-Player (Digital In) und über einen analogen Line In ein Streamer.

Es gibt eine Processor-Schleife, aber keinen Extra-Eingang zu Endstufe. Wäre diese Schleife die beste Wahl? Und kann ich an diesem Anschluß die Lautstärkeregelung des X2 nutzen?

Einen aktiven Subwoofer habe ich am Pre Out des Verstärkers. Sollte der dann besser an den Sub Out des X2 umziehen?

Alternativ wäre auch ein X2D eine Idee. Dort Streamer und CD-Player anschließen und die Digitaleingänge des Verstärkers zu nutzen. Aber da unterstelle ich mal, dass die neueren DA-Wandler grundsätzlich besser sind und der X2 sinnvoller ist.

Danke und Gruß
Hallo,
Im allgemeinen ist die Einbindung eines AM X2 oder 2.0 in eine Prozessorschleife eine sehr gute Option bei einem Stereo Vollverstärker. Dort liegt üblicherweise ein konstantes Vollpegelsignal an was bedeutet dass man die Abhörlautstärke dann an dem AM X2 einstellt. Dies kann jedoch beim Onkyo anders sein. Also bitte ausprobieren.
Ja, den Subwoofer würde ich an dem X2 anstecken wenn dort auch die Abhörlautstäke eingestellt wird.
 
Okay.
D.h., alle Einstellungen auch am AM X2? Der Subwoofer hat Wahlmöglichkeiten wie Ecke oder Wand. Dort alles auf neutral und auch den Crossover am X2 einstellen.
Gibt es dort Einstelloptionen? Auch für einen Hochpassfilter? Die Anleitung habe ich runter geladen. Ich habe es so verstanden, dass der Crossover fix bei 80 Hz liegt.

Und der Vollverstärker wird im Prinzip zu einer Endstufe. Heisst, dort die Lautstärke auf 100%?

Danke sehr. Das ist alles Neuland für mich.
 
Mit dem Browser Tool und per USB Stick Daten-Transfer kannst du die Übergangsfrequenz zwischen 40-200 Hz auswählen. Siehe Handbuch Seite 14 - 18.
Der Hochpass ergibt sich automatisch.

Wie der Volumeregler an dem Onkyo einzustellen ist musst du ausprobieren. Das AM X2 sollte nur dann so laut wie möglich (verzerrungsfrei) eingestellt werden wenn der Onkyo die Ausgangslautstärke regelt.
 
Es gibt eine Processor-Schleife, aber keinen Extra-Eingang zu Endstufe.
Normalerweise ist der "In-Eingang" der Prozessorschleife nichts anderes als ein Main-In. Somit könntest du dann alle zuspielenden Geräte direkt am Antimode anschließen so lange wie möglich auf der digitalen Ebene belassen.

Die komplette Schleife am Onkyo auszunutzen macht nur Sinn, wenn du zusätzlich auch analoge Geräte betreibst, z.B. einen Plattenspieler, die je nach Antimode-Modell u.U. keinen Anschluss finden könn(t)en.
 
Alternativ wäre auch ein X2D eine Idee. Dort Streamer und CD-Player anschließen und die Digitaleingänge des Verstärkers zu nutzen. Aber da unterstelle ich mal, dass die neueren DA-Wandler grundsätzlich besser sind und der X2 sinnvoller ist.

Danke und Gruß
Guten Morgen, Ben Afrob,

erst mal herzlich Willkommen Im Forum

Genau das ist die Gewissensfrage. Wichtig erst mal zu wissen: Bei einem analogen Vollverstärker (egal ob mit oder ohne integrierten DA) macht die Qualität der Vorverstärkersektion den klanglichen Löwenanteil aus. Was grundsätzlich schon mal daran liegt, dass ein analoges Signal erheblich empfindlicher auf jeden Störeinfluss und verlängerte Signalwege etc. reagiert, als ein digitales. Jedes analoge Bauteil in einem DSP kommt via der analogen Prozessorschleife hier noch mal "on the top" als Umweg oben drauf.

Andererseits würde dich ein veralteter, geräteinterner DA-Wandler genau so oder unter Umständen sogar noch heftiger ausbremsen, wenn dieser z. B. ausschließlich nur 44,1/14 bit performen könnte: Die Nutzbarkeit moderner 20 bit-HiRes Aufnahmen wäre in einem solchen Fall damit technisch nicht mehr möglich. Dann wäre ein "Basis X2" oder ein AM2DC in der Prozessorschleife tatsächlich die bessere Lösung, denn das X2D nutzt ja den DA-Wandler in deinem Vollverstärker.

Solltest der integrierte DA im Vollverstärker aber mindestens 96 kHz/ 20 bit leisten, wäre die Variante "alles an ein X2D und damit dann auf den Digitaleingang des Verstärker" fraglos die bessere Variante. Die interne Lautstärkenregelung des X2D erfolgt digital, d.h. die drehst du einfach einmalig geräteintern auf "Maximum", dann entspricht das ohne Kastration der Bit-Raten exakt dem, was am Digitalausgang eines Quellgerätes anliegt.
Auch die Lautstärke regelst du dann wie gewohnt am Verstärker, lediglich die Umschaltung erfolgt dann logischerweise nicht mehr dort, sondern am X2D.

Die Königslösung wäre natürlich ein X4 am Eingang deiner Prozessorschleife, sofern der auch wirklich als reiner Main-In genutzt werden kann (das ist leider von Gerät zu Gerät verschieden). Damit hättest du alles gleichzeitig erschlagen: Komplett neue Vorverstärker-Sektion auf High-End Niveau und einen sehr hochwertigen DA-Wandler. Aber da reden wir dann auch über eine komplett anderen Preisklasse
 
Ich habe mal bei meiner Werkstatt nachgefragt, dort wurde der Onkyo mal gesäubert und überholt. Der ist ja von 1989 oder 90.

Prozessor In und Out sollen zwischen den Eingängen sowie der internen Klangregelung und der Lautstärkeregelung liegen. Hört sich nicht nach Main In an, finde ich.

Lt. technischen Daten sind 2 einzelne DA-Wandler, jeweils einer pro Kanal, verbaut. Angegeben mit 18 bit und Optodrive (was auch immer das sein soll) und Sampling-Frequenzen 32/44.1/48 kHz.

Damit würde ich den X2D wie vermutet ausschließen!?
 
X4 und eine reine Endstufe wäre sicher das Optimum.

Plattenspieler wird es wg. wilder Kinder in der Wohnung erstmal nicht geben. Daher wären die digitalen Eingänge am X2 durchaus sinnvoll. 95% der Zeit wird gestreamt.

Dann würde ich aber nicht den Processor In nutzen, sondern einen der "normalen" Eingänge. Der Onkyo hat ein Direct-Schaltung, mit der alles außer der Lautstärkeregelung umgangen wird. Mit dieser bleibt auch die Processor-Schleife außen vor.

Also werde ich mich mal am X2 versuchen, dort die Quellen anschließen und den Subwoofer. Dann den Onkyo auf meine übliche Lautstärke einstellen, damit ich die am X2 nicht groß verändern muß. Und beim Onkyo auf Direct, damit möglichst wenig Umwege im Signalweg sind.
 
Klingt nach einem Plan. Daumenhoch
 
X4 und eine reine Endstufe wäre sicher das Optimum.

Plattenspieler wird es wg. wilder Kinder in der Wohnung erstmal nicht geben. Daher wären die digitalen Eingänge am X2 durchaus sinnvoll. 95% der Zeit wird gestreamt.

Dann würde ich aber nicht den Processor In nutzen, sondern einen der "normalen" Eingänge. Der Onkyo hat ein Direct-Schaltung, mit der alles außer der Lautstärkeregelung umgangen wird. Mit dieser bleibt auch die Processor-Schleife außen vor.

Also werde ich mich mal am X2 versuchen, dort die Quellen anschließen und den Subwoofer. Dann den Onkyo auf meine übliche Lautstärke einstellen, damit ich die am X2 nicht groß verändern muß. Und beim Onkyo auf Direct, damit möglichst wenig Umwege im Signalweg sind.

Machbar, doch behalte dabei auf dem Schirm: Die generelle Lautstärkenregelung musst du dabei aber trotz dem über über das X2 machen. Grund: der Subwoofer soll ja ebenfalls proportional zu den Boxen lauter und leiser werden. Den Lautstärkenregler am Onkyo lässt du in diesem Fall permanent auf der 12-Uhr-Position.

Warum verkaufst du den Onkyo nicht einfach und holst dir statt dessen eine Stereoendstufe oder zwei Mono-Endstufen für das X2? Dann hast du sämtliches überflüssige Gedöns aus dem Signal raus und nur noch auf kürzestem Wege das, was du auch wirklich brauchst.
 
Endstufe steht aktuell nicht zur Debatte.
Es geht ja um eine Optimierung im vorhandenen System und ich bin damit auch grundsätzlich sehr zufrieden.
Lautsprecherposition und der Sitzplatz sind recht fix, da kann ich über die Positionierung wenig machen. Vor allem der Sitzabstand zur Rückwand ist zu gering.

Lautstärke regele ich kaum. Das läuft i.d.R. um die 9 Uhr. Und ja, habe ich auf dem Schirm mit dem Subwoofer. Wird ja sogar bequemer über die Fernbedienung.
.
 
Vielen Dank für alle Infos, Anregungen, Ideen.

Ein X2 ist jetzt im Einsatz. Ich habe mich erstmal für das simple Setup mit der Prozessorschleife entschieden. Das war am schnellsten zu realisieren.

Erkenntnis 1: Je besser die Position der Lautsprecher und des Sitzplatzes im Raum, desto besser scheint die Korrektur zu funktionieren. Fand ich überraschend.
Grundsätzlich werden Räumlichkeit und Präzision besser. Stelle ich aber meine Boxen weiter von der Rückwand weg und rücke meinen Sitzplatz weiter in den Raum, ist der Verbesserung zwischen Bypass und Korrektur noch größer. Leider ist das aber nur zum Testen gewesen.

Erkenntnis 2: zum Probieren habe ich mal nur meine 2-Wege-Boxen verwendet, dann nimmt der X2 für meinen Geschmack zuviel Bass raus. Die Kombination Boxen plus Subwoofer passt dann aber.

Ich habe übrigens ein Profil als 2.0 kalibriert und das verwende ich jetzt. Die Stereo-Kanäle gehen vom X2 in den Subwoofer, dort greifen die internen Crossover und Hochpassfilter, dann zurück in den Prozessoreingang am Verstärker. Das klingt besser als 2.1, also Subwoofer direkt am X2. Liegt vermutlich am Hochpassfilter der jetzt sehr hoch bei ca. 120 Hz eingestellt ist. Da müsste ich zum besseren Vergleich die Einstellungen des Hochpass mittels Konsole für das 2.1 Profil am X2 noch ausprobieren.

Die Lautstärkeregelung über die Fernbedienung funktioniert auch bestens.
 
Freut mich.
 
Ein X2 ist jetzt im Einsatz.
Das X2 bietet enorm viel für einen schmalen Taler Daumenhoch Die Prototyp-Variante vom X2D hat Axel mir damals leihweise zum testen fürs HuH zur Verfügung gestellt, sehr schnuckelig und super.

Beim Sub-Ausgang am X2 wird, so weit ich das noch richtig in Erinnerung habe, genau wie beim großen X4 sogar die Trennfrequenz automatisch ermittelt. Bei kleinen Regalboxen dürfte deine Variante aber sicher nicht schlechter sein, da ein Subwoofer oberhalb von 80 Hz ortbar ist, also ohnehin darunter getrennt wird, du aber sicher auch nicht viel tiefer einsteigen wirst, um genug Membranfläche bzw. genug Bassdruck zu haben. Und Bassüberhöhungen werden vom X2 eh einkassiert.
 
Hi, nein, die Trennfrequenz wird beim X2 manuell eingestellt, nach Kundenwunsch, Das X2 ermittelt aber dann den besten Phasenübergang zwischen Sub und Fronts automatisch damit alles aus einem Guss klingt.
 
Wird eigentlich auch die Balance zwischen den Kanälen korrigiert?

Ohne X2 hatte ich immer das Gefühl, der rechte Kanal wäre etwas lauter oder präsenter. Dort ist auch die seitliche Begrenzung näher an der Box.

Das höre ich mit Korrektur jetzt nicht mehr raus.
 
Es wird keine explizite Balanceverstellung vorgenommen. Aber wenn eine Box näher an Wand / Ecke steht als die andere, dann dickt deren Bassanteil mehr auf. Da das X2 diesen Raummodeneffekt ja linearisiert hat , fällt der Lautstärkeunterschied nicht mehr so auf wie zuvor.
 
Zurück
Oben