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Ein Cinch-Stecker ohne Anschluss ?

Level91

Active Member
Hat mir mein Bruder mal aus einer Haushaltsauflösung mitgebracht. Weil er ebenfalls keinen Plan hatte, was man damit wohl anstellen könnte :confused:
Auf der Rückseite steht noch zusätzlich "75 Ohm" drauf.
Das Teil ist komplett dicht, man kann es nicht aufschrauben. Und es hat auch keinerlei Anschlüsse. Außer den Cinch-Stecker vorne dran. Z04 Schlaumeier
Wozu dient dieses eigenartige Ding ? Vielleicht kann mich ja jemand von euch ein wenig erhellen.

P1120984.JPG
 

Level91

Active Member
Super Daumenhoch Smilie Ich denke, das war, so wie es aussieht, der entscheidende Hinweis. Vielen Dank. Hab aufgrund dessen mal gegoogelt und das hier gefunden:
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Was mir dabei allerdings nicht ganz klar ist: Wie sollen digitale Audiosignale hierbei durch was denn genau gestört werden? Und nicht nur an Eingängen, sondern auch noch an Ausgängen ? :rolleyes:
 

soundrealist

Well-Known Member
Ob so ein Ding einem DAC oder was auch immer tatsächlich gut tut? Könnte gar irgend etwas dabei kaputt gehen?
Sieht für mich irgendwie nicht wirklich vertrauenserweckend aus. Soll aber nichts heißen, das ist jetzt erst mal nur ein wenig Bauchgefühl-Skepsis meinerseits gegenüber etwas, das ich ebenfalls noch nie vorher gesehen habe.

Gut, die 75 Ohm klingen ja plausibel. Aber ob das tatsächlich irgend einen hörbaren Vorteil bringt?
 

Der Holger

Active Member
Ich kenne das nur aus der Antennentechnik als Abschlusswiderstand für die
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.

Von der Funktion und Logik könnte so ein Abschlusswiderstand Störungen dämpfen, die der offene Anschluss wie eine Antenne empfängt.

An einem offenen Anschluss eines Hifigerätes habe ich so etwas noch nie probiert und auch nichts davon gelesen, bevor ich auf diesen Thread stiess.
Auch an Mischpulten in Studios oder Live habe ich sowas noch nie gesehen, ebenso nicht als ich bei Studer im Testfeld für Bandmaschinen und Mischpulte arbeitete (vor rund 30Jahren). Da wurden bis zu 120 Eingangskanäle auf 0dB kalibriert und an den Ausgängen der Rauschabstand gemessen.
Immer besser 100dB!

Das etwas kaputt geht, kann ich mir nicht vorstellen, was nichts heissen soll!
Da man im Normalfall nicht weiss, wie zB die Masseführung intern aussieht oder die Entwickler mit eventuellen DC-Anteilen umgehen,
behaupte ich mal das es unter Umständen zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.
Brummen, Übersprechen .... allerdings > siehe Fazit unten.

Ja, wer weiss? Da gibt es doch dieses
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, das direkt aufs Hirn wirken soll. Vielleicht in der Art?
Ehrlich, ich habe keine Ahnung wie deine Frage faktisch beantwortet werden kann.

Mein Fazit:
Ein gutes Gerät ist / sollte allerdings schon vom Schaltungskonzept und Aufbau so konstruiert sein, das derartige Einstreuungen nicht vorkommen respektive eleminiert werden.
Aus elektrotechnischer und konzeptioneller Sicht ist ein solches Zusatzteil überflüssig, da es Prinzipbedingt schon intern vorhanden ist/sein sollte.
Was ich heutzutage bei einem Markengerät voraussetze.


Ob der Klang beeinflusst oder gar verbessert wird muss jeder für sich entscheiden.
Dazu gibt es ja schon genug Diskussionen wie zB im oben verlinkten
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.


Man liest sich

Der Holger
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

klangistzeitlos

Moderator
Wäre in der Tat mal eine Maßnahme, wenn sich die Hersteller solch spannender Konstruktionen selbst mal zu Wort melden.

Hinter dem Steckerchen ist zumindest noch ein technischer Ansatz zu erkennen, über dessen Sinn oder Unsinn wenigstens noch diskutiert werden kann.
Das VandenHul-Teil hingegen hinterlässt viel mehr Fragen als Antworten. Gerade bei so viel Geld sollte man doch zumindest erwarten dürfen, dass ein Hersteller wenigstens etwas genauer erklärt, was in diesen Kästchen drin ist. Vor allem von einer Marke, die seit Jahrzehnten in Sachen Tonabnehmersysteme einen bekannten Namen zu vertreten hat.
 

klangistzeitlos

Moderator

Sollte in der Tat so sein. Daumenhoch Smilie Aber da erlebt man leider die wildesten Sachen, quer durch alle Hersteller und Preisklassen. Um genau das zu überprüfen mache ich es immer so, dass ich den Verstärker (natürlich ohne anliegendes Audiosignal) bis zum Anschlag den Lautstärkeregler aufdrehe. Gerne auch mit eingeschaltetem Smartphone in der Nähe und aufwärmendem Essen in der Mikrowelle :p Schon lustig, was man da manchmal hört, das man eigentlich nicht wirklich haben möchte. Beim normalen Musikhören fällt das natürlich nicht auf, aber im Sinne eines sauberen Audiosignales ist das nachvollziehbarerweise nicht.

Eine gute Konstruktion ist das A und O, nicht nur in Punkto Einstreuungen. Die natürlich auch immer bezahlt werden möchte.
 
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