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Phast ihr eure Geräte aus?

dsp-watcher

Active Member
Weil dieses Thema mindestens genau so umstritten ist wie Kabel, stelle ich die Frage einfach mal hier. Denke, da ist sie am besten aufgehoben :)

Hört ihr einen Unterschied, wenn man den Netzstecker "richtig rum" oder "falsch rum" in die Steckdose steckt? Unsure
 
Kann man den überhaupt falsch rum reinstecken? Warum soll sich da was anders anhören?
 
Hab ich mal gemacht, konnte aber, zumindest über Kopfhörer, womit ich ja fast nur höre, keinen unterschied feststellen. Andererseits spricht ja aber auch nichts dagegen, den Stecker richtig herum in die Steckdose zu stecken. Kostet ja nichts und man hat als Hifi-Fan zumindest ein besseres Gefühl dabei :p
 
Aber woher soll ich wissen wie rum ich den Stecker richtig rum reinsteck wenn ich nix anderes hör? Ist das alles ein Aprilscherz zu Weihnachten?
 
Aber woher soll ich wissen wie rum ich den Stecker richtig rum reinsteck wenn ich nix anderes hör? Ist das alles ein Aprilscherz zu Weihnachten?
Nein, Tobi. Kein Scherz. Die Phase an der Steckdose prüfst do mit einem ganz gewöhnlichen Phasenprüfer. Das sind die Schraubendreher mit der LED im Griff. Einfach nacheinander in die Löcher der Steckdose schieben und den Taster am Griffende drücken. Da wo es leuchtet ist die Phase. Die markierst du auf der Steckdosen-Abdeckung.

Am Netzstecker findest du die Phase mit einem Phasenprüfgerät raus: https://www.voelkner.de/products/10...DQWRbd7KRyfFLiPAwmQYnbVNUoop6gaQaAp2KEALw_wcB
 
Ist der 3 polige Stecker am Gerät nicht genormt? Kaltgerätestecker am Gerät https://www.husvedvf.de/hasw/mat/230v/clp.htm ganz unten!
Ich kann doch die Phase an der Steckdose suchen und dann so rum den Stecker stecken das die Phase am Stecker welches ins Gerät gesteckt wird, in die richtige Stellung ist, oder?
Kann ich mir da nicht das verlinkten Phasenprüfgerät sparen?

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Ist der 3 polige Stecker am Gerät nicht genormt? Kaltgerätestecker am Gerät https://www.husvedvf.de/hasw/mat/230v/clp.htm ganz unten!
Ich kann doch die Phase an der Steckdose suchen und dann so rum den Stecker stecken das die Phase am Stecker welches ins Gerät gesteckt wird, in die richtige Stellung ist, oder?
Kann ich mir da nicht das verlinkten Phasenprüfgerät sparen?

Anhang anzeigen 3446
Sollte normalerweise so sein. Aber dann muss nach diesem Beispiel natürlich auch das Netzkabel 1:1 verschaltet sein. Und gibt es auch tatsächlich eine Garantie dafür, dass jeder Hersteller normgerecht belegt?

Das viel größere Problem ist aber: nicht immer und an jedem Gerät befindet sich ein Kaltgerätestecker. An manchen ist das Netzkabel sogar fix montiert. So ein Phasenprüfgerät ist letztendlich eine einmalige Anschaffung für die Ewigkeit, wenn man sicher gehen möchte.

Bei meiner aktuellen Anlage gibt es ja nicht wirklich so viele Stecker :p Aber früher war das tatsächlich mal ein Thema. Zunächst ging es damals darum, die Phasen an der Netzleiste zu bestimmen. Und wenn du dann auch noch ein Sammelsurium verschiedener Geräte mit zweipoligem und Schukosteckern hast, bist du ohne Phasenprüfgerät total aufgeschmissen. Es gibt zwar Leute die behaupten, das könne man nach Gehör machen, aber da wäre mir der Prozentsatz an möglichen suggestiven Einflüssen dann doch etwas zu hoch.:p
 
Im Laden phasen wir grundsätzlich aus, ist dort Standardprozedere. Zuhause mach ich das nicht (mehr), da erscheint mir der Nutzen geringer zu sein als der Aufwand.

Euch allen frohe Weihnachten Z04 Smilie GeschenkeZ04 Smilie GeschenkeZ04 Smilie GeschenkeZ04 Smilie Geschenke
 
Frohe Weihnachten, ihr Lieben Z04 9856

Hab seit Jahren das hier in meiner Ausrüstung (Siehe Anhang). Jedes Gerät, das ich neu angeschafft habe, wird kurz eingesteckt und schon leuchtet die entsprechende LED neben dem Pin/Stift mit der Phase.Happy

Wie viel das tatsächlich bringt weiß ich nicht, weil ich mir nie wirklich die Mühe gemacht habe, einen Vergleich anzustellen. Aber wozu auch? Wenn man die Möglichkeit hat, den Stecker richtig rum rein zu stecken, wozu dann mit "falsch rum" vergleichen? Z04 Flucht

Generell stehe ich dem Thema Strom recht entspannt gegenüber. Denn selbst wirklich was verändern kann man ja nur auf dem Weg von der Steckdose zur Anlage. Und im Vergleich zu dem, was zwischen Kraftwerk und Hausunterverteiler so alles passiert, ist das letztendlich lediglich eine verschwindend kleine Strecke. Aber das was geht und auch vom Aufwand/Preis her noch im gesunden Verhältnis steht, darüber hinaus auch nicht von der Streckenlänge abhängt, sollte man dann schon machen. Neben der Steckerpolung und Bündelung der Geräte in einer gemeinsamen Leiste bleibt da dann eigentlich nur noch das Feld der Schirmung und Minimierung der Übergangswiderstände.

Im Endeffekt geht es ausschließlich um eine Verstärkung des Hausstroms. Nicht mehr und nicht weniger.

Unzulänglichkeiten im Netz (außer natürlich Überspannung oder Ausfall Teufel Grinsend Schwanz) sollte ein gutes Netzteil in einem Hifi-Gerät eh von sich aus unbeeindruckt lassen. Filterleisten sind imo allenfalls was für Zuspielgeräte (falls überhaupt, da selten passend zielgerichtet).

Höhere Übergangswiderstände hingegen bedeuten grundsätzlich eine Übertragungs-Minimierung, so dass gute Kontakte nie verkehrt sein können. Besonders die Steckdosen in der Wand sind oftmals uralt, deren Kontaktflächen aufgrund minderwertiger Metalle, Sauerstoffeinwirkung, Verschleiß usw. meist ziemlich abgeranzt. In Mietwohnungen lässt sich daran vermutlich nicht viel ändern und ein Vermieter selbst wird wohl kauf aufgrund von Hifi-Intensionen eine Dose auswechseln. Aber auf der Stromsteckerseite sollte man dann vielleicht doch schon ein gewisses Augenmerk auf das Kabel richten, besser gesagt, dessen Kontakte. Stromkabel für mehrere hundert Euro halte ich persönlich aber für völlig übertrieben.

Sehr interessant finde ich die Dinger von Isotek, die man zwischen Steckdose und Anlage klemmen kann, welche gleichzeitig Netzschwankungen egalisieren, in dem sozusagen "zwischengepuffert" und am Ausgang absolut Konstant ausgegeben wird. Das ist dann so, als würde man seinen eigenen, "Hifi-optimierten" Strom erzeugen. Aber die Dinger sind leider abgedreht teuer. Und ob das wirklich was bringt, habe ich leider bisher noch nie irgendwo im Vergleich hören können.
 

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Frohe Weihnachten allerseits !

Sehr interessant finde ich die Dinger von Isotek, die man zwischen Steckdose und Anlage klemmen kann, welche gleichzeitig Netzschwankungen egalisieren, in dem sozusagen "zwischengepuffert" und am Ausgang absolut Konstant ausgegeben wird. Das ist dann so, als würde man seinen eigenen, "Hifi-optimierten" Strom erzeugen. Aber die Dinger sind leider abgedreht teuer. Und ob das wirklich was bringt, habe ich leider bisher noch nie irgendwo im Vergleich hören können.
Aber an deinem Digital-Amp mit Schaltnetztei, wo bereits schon am Eingang gesiebt, geglättet, gleichgerichtet und was weiß ich noch alles gemacht, bzw. sogar die komplette Funktionsweise des Netzteiles digital gesteuert wird, würde da mit ziemlicher Sicherheit eins passieren: Nämlich gar nichts :p Weil eine derart durchperfektionierte Konstruktion an sich schon so gut wie alles abfedern dürfte, was an möglichen Störungen übers Netz rein kommt. Lediglich ein Überspannungsschutz oder Spannungsbegrenzer könnte vielleicht sinnvoll sein, weil Schaltnetzteile ja bauartbedingt bei Überspannung schneller kaputt gehen, als konventionelle Netzteile. Doch das hat ja nichts mit dem Klang zu tun.
 
Frohe Weihnachten allerseits !


Aber an deinem Digital-Amp mit Schaltnetztei, wo bereits schon am Eingang gesiebt, geglättet, gleichgerichtet und was weiß ich noch alles gemacht, bzw. sogar die komplette Funktionsweise des Netzteiles digital gesteuert wird, würde da mit ziemlicher Sicherheit eins passieren: Nämlich gar nichts :p Weil eine derart durchperfektionierte Konstruktion an sich schon so gut wie alles abfedern dürfte, was an möglichen Störungen übers Netz rein kommt. Lediglich ein Überspannungsschutz oder Spannungsbegrenzer könnte vielleicht sinnvoll sein, weil Schaltnetzteile ja bauartbedingt bei Überspannung schneller kaputt gehen, als konventionelle Netzteile. Doch das hat ja nichts mit dem Klang zu tun.
Hab gerade mal einen Blick in unseren Sicherungskasten geworfen, den wir vor ein paar Jahren neu bekommen haben. Da ist was richtig schickes drin, sicher dank der neuen VDE-Vorschrift die seit 2016 gilt Z04 Carrothttps://de.rs-online.com/web/p/uberspannungsschutz-einheiten/7869342

Aber danke für den Hinweis, dürfte ja auch für alle anderen interessant sein, die Geräte mit Schaltnetzteilen im Betrieb haben. Und natürlich auch für alle anderen.

Wer keinen konstruktiven Zugriff auf seinen Sicherungskasten hat, kann ja notfalls einfach einen Blitzschutzadapter zwischen Steckdose und Anlage stecken. Kostet ja nur wenige Euro.

Wobei ich aber der Meinung bin, dass eine konstant stabilisierte Netzspannung immer von Vorteil ist. Ob das ebenfalls im Netzteil vom Lyngdorf passiert, könnte ich bei Gelegenheit ja mal dort erfragen.Daumenhoch So, jetzt aber ganz schnell wieder zum Thema "einphasen" zurück, bevor es einem OT-Rüffel gibt Z04 Flucht
 
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