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Helmholtzresonatoren oder DSP?

Habe gelesen, dass einige zum bekämpfen von Raummoden DSPs einsetzen.

Nun gibt es ja aber auch die Möglichkeit, Helmholtzresonatoren einzusetzen. Aber ganz ehrlich gesagt kenne ich persönlich selbst niemand, der so etwas schon mal gemacht hat. Wie geht man da genau vor? Und welche Resonatoren muss man da wo genau aufstellen? Wo liegen die genauen Unterschiede zwischen diesen beiden Methoden? Was setzt man wann ein?
 

soundrealist

Active Member
Was ist ein Helmholzresonnator?

Hier findest du die genaue Erklärung:

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Habe gelesen, dass einige zum bekämpfen von Raummoden DSPs einsetzen.

Nun gibt es ja aber auch die Möglichkeit, Helmholtzresonatoren einzusetzen. Aber ganz ehrlich gesagt kenne ich persönlich selbst niemand, der so etwas schon mal gemacht hat. Wo liegen die genauen Unterschiede zwischen diesen beiden Methoden? Was setzt man wann ein?

Ich selbst nutze ein DSP. Helmholtzresonatoren richtig auszuwählen und zu positionieren, erfordert viel Erfahrung und Wissen im Umgang mit akustischen Passivelementen. Sollte imo ein Fachmann für Raumakustik machen. Und selbst dann ist immer noch fraglich, ob das optische Ergebnis anschließend auch noch passt, je nachdem wo die Dinger hin sollen
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Der Vorteil eines Helmholtzresonators ist natürlich, dass er die störenden Frequenzen im Gegensatz zum DSP nicht nur heruntergeregelt, sondern durch eine exakte Gegenfrequenz auslgeöscht werden. Ein ganz ähnliches Prinzip hast du übrigens beim Noise Canceling von Kopfhörern oder bei der Unterdrückung von störenden Geräuschen im (Luxus)Autos

In der Praxis dürften die meisten dann aber vermutlich doch eher zu einem ordentlichen DSP greifen, da dies einfach viel unkomplizierter umzusetzen ist.
 
Na das hilft doch schon mal auf leicht verständliche Weise, um erst mal etwas greifbares in der Hand zu haben. Praxisorientiert, genau so soll es sein DaumenhochDaumenhochDaumenhochDaumenhochDaumenhochDaumenhochDaumenhoch
 

Der Holger

Active Member
Soundrealist hat eigentlich schon alles gesagt. Einen Raum akustisch mit passiven Elementen zu optimieren, benötigt viel Wissen und Erfahrung.
Und, je nach dem, Aufwand. Und damit auch Kosten. Aber je nachdem, was die Hifi-Anlage kosten darf, ist dies natürlich relativ :)
Vom Prinzip her werden Resonatoren in den Ecken eines Raumes plaziert und können somit auch recht gut "getarnt" werden.

Ein Klasse Video-Reportage auf YT dazu zeigt, wie ein Raum umgebaut wird, und für das ganz grosse Infinity-System optimiert wird.
"
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". Es ist eine Serie in 7 Teilen in Englisch.
Sehr gute Erklärung und der komplette Aufbau eines Raumes von den nackten Wänden bis zur ersten Hörsession.

Für ungeduldige: Hier der Part 3 mit den Helmholtz-Resonatoren.


Have Fun!

Man liest sich

Der Holger
 

Bass-Oldie

Händler/Hersteller
HuH-Gold Pate
Der Vorteil eines Helmholtzresonators ist natürlich, dass er die störenden Frequenzen im Gegensatz zum DSP nicht nur heruntergeregelt, sondern durch eine exakte Gegenfrequenz auslgeöscht werden. Ein ganz ähnliches Prinzip hast du übrigens beim Noise Canceling von Kopfhörern oder bei der Unterdrückung von störenden Geräuschen im (Luxus)Autos
Um etwas genauer zu sein ... der HHR erzeugt keine "exakte Gegenfrequenz", sondern wird durch eine mitschwingende Masse und deren Trägheit so angeregt, dass sich die im Pegel überhöhte Frequenz darin "totläuft", also ihre Energie dort lässt und somit schmalbandig passiv gedämmt wird. Die störende Frequenz wird also im Idealfall erst gar nicht mehr reflektiert.
 

Bass-Oldie

Händler/Hersteller
HuH-Gold Pate
Der letzte Satz sollte besser lauten: Die störende Frequenz wird also im Idealfall so im Pegel verringert, dass sie sich linear in den Rest des FG integriert. Eine Reflektion findet natürlich noch immer statt.

Die Jungs haben aber echt Aufwand getrieben, meine IRS Sigmas waren einfacher in der Aufstellung. :)
 
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