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Lyngdorf Lautsprecher für Sterbliche

dirk

Forums-Gründer
Admin
Hallo,

es musste natürlich so kommen. Kaum habe ich mich von Euch überzeugen lassen, dass ich einen Lyngdorf Verstärker/Streamer haben muss, hat man auch bei den Lautsprechern Blut geleckt. Das ist ein grausames Spiel...

Gott sei Dank habe ich entdeckt, dass es auch Lyngdorf Lautsprecher für normal Sterbliche gibt. Da war ich überrascht.

Stand 09/2023 gibt es drei verschiedene Alternativen, wenn man nicht gleich 30.000€ oder 100.000€ ausgeben möchte.

Lyngdorf FR-1

Wahnsinnig dünn für an die Wand. Preis ca. 800.-€ pro Stück. Abmessungen 34.0 x 57.0 x 11.5 cm. Gewicht 8,4kg.

Halvside_vertikalt_800x450_FR1_1.jpg


Lyngdorf MH-2

Auch sehr kompakt. Auch ein Wandlautsprecher oder für auf die Möbel. Man kann ihn zwar so nutzen, aber eigentlich ist er für die Kombination mit einem Subwoofer entworfen, um noch besser zu klingen. Für Musikhörer gedacht. Kostet noch weniger als der FR-1. Nur 579.-€ pro Stück.

Aber den Subwoofer muss man dann noch preislich mit einplanen. Und auch das Aussehen bei der Aufstellung des Subwoofers für den WAF (wife acceptance factor). Die LS selber sehen meines Erachtens genial aus. Abmessungen 19.0 x 24.0 x 9.5 cm. 3,1kg.

Halvside_vertikalt_800x450_MH2.jpg



Lyngdorf MH-3

Noch winziger, siehe Bild neben der Vase. Aber beim MH3 ist wirklich ein Subwoofer notwendig. Der Lyngdorf MH-3 ist nur 14cm x 19,2cm x 8cm groß! Nur 2,3kg.

Halvside_vertikalt_800x450_MH35.jpg

Preis ca. 450.-€ pro Stück plus der Subwoofer.

Lyngdorf CS-1

Wurde in 2020 vorgestellt. Das ist ein Lautsprecher, der extra dafür entwickelt wurde, um ihn in TV Möbel quer reinzulegen. Interessanter Ansatz. Er braucht keinen Subwoofer. Basiert auf der Technologie des FR-1. Preis ca. 800.-€ pro Stück.

Halvside_vertikalt_800x450_CS1.jpg


Lyngdorf CS-2

Wurde in 2023 vorgestellt. Gleiches Prinzip wie der CS-1. Weniger tief als der CS-1. Preis ca. 800.-€ pro Stück.

Halvside_vertikalt_800x450_CS2_1.jpg


Lyngdorf Cue-100

Neuvorstellung in 2023. o.k., hier sind wir gleich in den klassischen Lyngdorf Preisgefilden. Preis ca. 10.000€ pro Stück. Sieht aber super aus!

Halvside_vertikalt_800x450_Cue-100.jpg



Man sieht aber, dass Lyngdorf weiter investiert und sein Produktsprektrum ausbaut. Vor allem bei preislich noch erschwinglichen Produkten.

Hat jemand von Euch schon einmal Lyngdorf LS Probe gehört?
 
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Eventuell könnte auch das hier eine Option für dich sein:


Da wurde die Regalbox Canton Reference 9K mal zusammen mit dem TDAI 1200 als "Traum-Kombination" getestet. Die kommt auch ohne Subwoofer aus. Und da die "Reference K-Serie" gerade durch eine Nachfolgerserie abgelöst wird, könntest du da u.U. sogar irgendwo einen Schnapper machen.

Beispielsweise hier: https://www.md-sound.de/Canton-Refe...-Regallautsprecher-Stueck-Auspackware-wie-neu
Über 19% günstiger gegenüber der UPE

Die Einsteiger-Boxen hat Lyngdorf schon eine ganze Weile im Programm. Wie gut die sind weiß ich nicht, hab sie noch nie gehört.
 
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Da wurde die Regalbox Canton Reference 9K mal zusammen mit dem TDAI 1200 als "Traum-Kombination" getestet.
Erscheint mir unter physikalischen Gesichtspunkten betrachtet sogar recht schlüssig. Digitalverstärker sind ja Schaltverstärker, "schalten" sozusagen die Membran der Box in unzähligen einzelnen Vorgängen hintereinander gewissermaßen jedes mal in eine bestimmte Position, Alle Schaltvorgänge hintereinander ergeben dann die Schallwelle. Vergleichbar einem Daumenkino, nur eben nicht mit Bildern.

Canton hat Doppelsicken, wodurch das Membranverhalten beim Aus- und Einschwingen praktisch identisch ist (anders als bei Membranen mit einer Sicke mit unterschiedlichen mechanischen Widerständen beim Ein- und Ausschwingen)

Für Schaltverstärker also geradezu ideale Voraussetzungen Daumenhoch
 
Danke für die Tips. Schaue ich mir auf jeden Fall an. Aber in diesem allgemeinen Lyngdorf Lautsprecher thread sollten wir beim Thema Lyngdorf bleiben.

Wenn man dann Vergleiche mit anderen Herstellern haben will, kann man dafür einen eigenen thread aufmachen. Dann finden andere Mitglieder das auch später viel leichter.
 
Was mich bei den Lyngdorf Lautsprechern wundert, ist die sehr geringe Tiefe der Boxen.

Was macht Lyngdorf anders als andere Hersteller, dass sie weniger Tiefe brauchen?

Das kann meines Erachtens auch nicht damit zu tun haben, dass die Zielgruppe eher Einsteiger sein könnten. Welcher Einsteiger kennt die Marke Lyngdorf? Es gibt ja nur wenige Lyngdorf Händler. Lyngdorf wird ja nicht in den üblichen Massendistributionskanälen vertrieben.

Selbst die sehr teure Cue-100 (20.000€ Paarpreis) ist von den Abmessungen im Vgl. zu anderen Herstellern im gleichen Preisbereich winzig.

Die Abmessungen der Cue-100 sind nur 350 x 513 x 329 mm.

Alle anderen Konkurrenzprodukte haben selbst bei ihren Kompaktboxen meist eine Tiefe von 40cm.

Was macht Lyngdorf da also anders und kann das dann noch gut klingen?

Ich merke bei mir, dass wenn ich über neue Boxen nachdenke, die wandnahe Aufstellung und die Tiefe der Boxen leider eine Rolle spielt.

Denn eine 40cm tiefe Box - egal ob 2 Wege Kompakt auf Ständer oder Standlautsprecher - ist neben einem Sofa wie eine Art Wand links und rechts, wenn man auf dem Sofa sitzt.

Ich muss dazu sagen, dass wir 2 gegenüber stehende Sofas haben. Auf der einen würde man sitzen, um zu hören, auf der anderen eben nicht.
 
Hallo,

es musste natürlich so kommen. Kaum habe ich mich von Euch überzeugen lassen, dass ich einen Lyngdorf Verstärker/Streamer haben muss, hat man auch bei den Lautsprechern Blut geleckt. Das ist ein grausames Spiel...

Gott sei Dank habe ich entdeckt, dass es auch Lyngdorf Lautsprecher für normal Sterbliche gibt. Da war ich überrascht.

Stand 09/2023 gibt es drei verschiedene Alternativen, wenn man nicht gleich 30.000€ oder 100.000€ ausgeben möchte.

Lyngdorf FR-1

Wahnsinnig dünn für an die Wand. Preis ca. 800.-€ pro Stück. Abmessungen 34.0 x 57.0 x 11.5 cm. Gewicht 8,4kg.

Anhang anzeigen 4100


Lyngdorf MH-2

Auch sehr kompakt. Auch ein Wandlautsprecher oder für auf die Möbel. Man kann ihn zwar so nutzen, aber eigentlich ist er für die Kombination mit einem Subwoofer entworfen, um noch besser zu klingen. Für Musikhörer gedacht. Kostet noch weniger als der FR-1. Nur 579.-€ pro Stück.

Aber den Subwoofer muss man dann noch preislich mit einplanen. Und auch das Aussehen bei der Aufstellung des Subwoofers für den WAF (wife acceptance factor). Die LS selber sehen meines Erachtens genial aus. Abmessungen 19.0 x 24.0 x 9.5 cm. 3,1kg.

Anhang anzeigen 4101



Lyngdorf MH-3

Noch winziger, siehe Bild neben der Vase. Aber beim MH3 ist wirklich ein Subwoofer notwendig. Der Lyngdorf MH-3 ist nur 14cm x 19,2cm x 8cm groß! Nur 2,3kg.

Anhang anzeigen 4102

Preis ca. 450.-€ pro Stück plus der Subwoofer.

Lyngdorf CS-1

Wurde in 2020 vorgestellt. Das ist ein Lautsprecher, der extra dafür entwickelt wurde, um ihn in TV Möbel quer reinzulegen. Interessanter Ansatz. Er braucht keinen Subwoofer. Basiert auf der Technologie des FR-1. Preis ca. 800.-€ pro Stück.

Anhang anzeigen 4103


Lyngdorf CS-2

Wurde in 2023 vorgestellt. Gleiches Prinzip wie der CS-1. Weniger tief als der CS-1. Preis ca. 800.-€ pro Stück.

Anhang anzeigen 4104


Lyngdorf Cue-100

Neuvorstellung in 2023. o.k., hier sind wir gleich in den klassischen Lyngdorf Preisgefilden. Preis ca. 10.000€ pro Stück. Sieht aber super aus!

Anhang anzeigen 4105



Man sieht aber, dass Lyngdorf weiter investiert und sein Produktsprektrum ausbaut. Vor allem bei preislich noch erschwinglichen Produkten.

Hat jemand von Euch schon einmal Lyngdorf LS Probe gehört?
Die CUE100 würde ich tatsächlich auch mal gerne hören. Denn nicht nur die Konstruktion ist sehr durchdacht, sondern man findet sie auch im Listing von Room Perfekt, so dass Lyngdorf hier noch Anpassungen/Optimierungen im Frequenzverlauf vornehmen kann, die weit über die reine Anpassung an den Hörraum hinaus gehen.

Aber der Preis ist, wie du schon völlig richtig angemerkt hast, very "Lyngdorf-like". Dennoch: Gemessen an den Überreferenzen aus der Steinway-Kollektion immer noch eher am unteren Ende der Preisskala angesiedelt.

Was mir persönlich etwas aufstößt ist der (sicherlich der Größe des TMT geschuldete) sehr magere Übertragungsbereich nach unten hin: 35 Hz sind mehr als dürftig. Wichtige, hörbare, auf der Aufnahme vorhandene Bestandteile gehen somit unwiederbringlich verloren. Sicherlich ist es müßig, über die letzten paar Hz oberhalb der 20 Hz-Hörgrenze zu diskutieren, da sollte man imo nicht päpstlicher sein als der Papst. Aber 25 Hz braucht ein Lautsprecher, der das Frequenzspektrum hörbar vollständig wiedergeben soll, nun mal mindestens. Insbesondere in dieser Preisklasse. Aber sei´s drum: Die Lyngdorf-Amps bieten ja immer noch die technische Möglichkeit, einen zusätzlichen Subwoofer zu integrieren. Allerdings erfordert dies bei Lyngdorf dann deutlich mehr Fingerspitzengefühl und Erfahrung als beispielsweise bei den Lösungen von DSPeaker, wo es hierfür einen sehr gut funktionierend Automatik gibt.
Mal ganz davon abgesehen, dass Subwoofer ja nicht wirklich zur Verschönerung eines Wohnraumes beitragen, was wiederum die Designbemühungen des CUE 100 konterkarieren dürfte.

Doch wie gesagt: Anhören würde ich mir diese Box trotz dem mal gerne. Allein schon um mal einen Eindruck von der tonalen Abstimmung und der Bühnendarstellung zu bekommen. Denn wer weiß: Vielleicht bringt Lyngdorf ja demnächst noch einen "CUE200" raus, der unten herum dann nicht mehr kastriert daher kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was macht Lyngdorf anders als andere Hersteller, dass sie weniger Tiefe brauchen?
Gar nichts. Wandlautsprecher wie die hier gezeigten nutzen die tieftonverstärkende Reflexion der Wand und beziehen diese in ihre Abstimmung mit ein.

Die CUE 100 ist hingegen zwar kein Wandlautsprecher, sie hat dafür dann aber genau so eine Gehäusetiefe wie andere Hersteller auch. Weil das Gehäuse nach hinten hin konisch verläuft, sieht man das von vorne allerdings nicht.


Was mir persönlich etwas aufstößt ist der (sicherlich der Größe des TMT geschuldete) sehr magere Übertragungsbereich nach unten hin: 35 Hz sind mehr als dürftig. Wichtige, hörbare, auf der Aufnahme vorhandene Bestandteile gehen somit unwiederbringlich verloren. Sicherlich ist es müßig, über die letzten paar Hz oberhalb der 20 Hz-Hörgrenze zu diskutieren, da sollte man imo nicht päpstlicher sein als der Papst. Aber 25 Hz braucht ein Lautsprecher, der das Frequenzspektrum hörbar vollständig wiedergeben soll, nun mal mindestens. Insbesondere in dieser Preisklasse.

Bei Kompaktlautsprechern ist das aber leider immer so. Nicht nur bei Lyngdorf. Wie du ja selbst völlig richtig schreibst: Sehr kleiner Tiefmitteltöner. Physik halt.
 
Bei Kompaktlautsprechern ist das aber leider immer so. Nicht nur bei Lyngdorf.
Nö:

Aber zugegeben: zumindest auf die meisten Hersteller trifft das zu, denn hierfür braucht es ein Know How, das nicht mal eben so jedem Hersteller in die Wiege gelegt ist. Ganz unabhängig vom Preis
 
Nö:

Aber zugegeben: zumindest auf die meisten Hersteller trifft das zu, denn hierfür braucht es ein Know How, das nicht mal eben so jedem Hersteller in die Wiege gelegt ist. Ganz unabhängig vom Preis
Naja, man darf aber auch nicht vergessen, dass die Lautsprecherentwicklung bei Lyngdorf ja noch ein eher junges Pflänzchen ist, also noch ganz am Anfang steht. Daran gemessen sind sie schon jetzt viel weiter als so manch anderer Hersteller, der sich einfach nur seinen Namen vergolden lässt. Schlüssige (neu angedachte) Konzepte, feine Zutaten..... das ist eindeutig die typische DNA von Lyngdorf. Lass die mal ein paar Jahrzehntchen weiter sein. ;)

Im Verstärkerbau haben sie auf diese Weise echte Maßstäbe gesetzt. Ohne zu übertreiben: Der TDAI 3400 ist ohne zu übertreiben das beste Hifi-Gerät, das ich jemals besessen habe. Einfach mal abwarten, wo bei den Dänen beim Lautsprecherbau die Reise in Zukunft noch so hingeht.
 
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