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Mein Heimkino

Lemmo

New Member
Angefangen hat alles mit einem 65" TV der mir dann zu klein wurde, somit musste ein 75" her. Wahnsinn so groß leider jedoch auch schnell an diese Größe gewöhnt und somit wurde es ein 86" LG. Der sollte nun für ,,immer'' bleiben. Wahnsinn so ein großes Monster. Naja und wer hätte es gedacht, auch daran hat man sich recht schnell gewöhnt und es musst was größeres her. Aber größer als 86 Zoll soll ein paar Tausend € kosten und das nichtmal unbedingt in OLED.

Neu recherchiert und auf Laser TV gestoßen. Das muss es nun werden. Gesagt getan, Hisense PX1 gekauft und dann noch diese ultra teure 120" CLR Leinwand dazu. Ok, aber muss ja sein. Naja gut dafür habe ich jetzt das Ultimatum....

....leider jedoch wieder nur für einige Zeit, denn auch danach sind mir die 120" plötzlich nicht mehr so groß wie am Anfang erschienen und ich habe mir gedacht - geht es doch noch größer? Zudem war ich mit der Bildschärfe, Kontrast, Schwarzwert etc nicht zufrieden vom PX1.

Gut wieder neu recherchiert und siehe endlich das gefunden, nachdem ich gesucht hatte, ein LaserTV ....und zwar den AWOL Vision 3500..Brutale Farben, Bild bis 150" möglich, besseres Schwarz usw.

Der musste nun her! Und natürlich dann auch noch eine neue Leinwand. Hmmm und könnte es nicht vielleicht auch ein besserer Sound werden?! Bisher benutzte ich das Teufel Ultima 5.1 System mit einem Yamaha RX 685.

Klingt doch wahnsinnig gut, ist doch schon der Knaller.....oder gehts vielleicht doch besser?

OK das sollte erst der Beginn meiner Reise sein, kürze die Geschichte bzw den Werdegang an der Stelle aber jetzt ab....habe mich dann weitere Wochen und Monate mit der ganzen Thematik beschäftigt ...

Es wurde alles verkauft und ich möchte nun alles komplett neu aufziehen. Es soll also ein Wohnzimmerheimkino werden und wie das ungefähr aussehen soll beschreibe ich hier --->



Beamer: JVC DLP NP5

Beamerlift: Kompakt M Gen II von Beamerboy

Leinwand: motorisierte Deckeneinbauleinwand mit gewebtem HK Leintuch

Deckenverbau: Lichtvoute rundum wo Beamer und Leinwand integriert werden

AVR: noch offen

Sound: Auro 3D 5.1.4 + Voice of God

Front: Monitor Audio Silver 300 7G

Center: Monitor Audio Silver C250 7G

Sub: REL HT/1003 MkII

Surround/Back: Monitor Audio Bronze FX 6G

2te Ebene: noch offen



Meine Fragen an euch:

- kann ich ein Auro Setup in meinem Wohnzimmer vernünftig umsetzen? Ich habe gehört dass Auro eben mit der Auromatic eben das Non Plus Ultra wäre und somit besser wie Atmos?!

- hätte davor eigentlich auf den Yamaha AVR a6a oder a8a gesetzt aber die können den Voice of God ja leider nicht ansteuern. Welchen AVR könnt ihr für mein Setup empfehlen?

Fotos mit Bemaßungen anbei
 

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Hallo Lemmo,

Auro 3D + Co sind derzeit maximaler Stand der Technik, aber gerade bei Heimkino kauft man sich heute praktisch mmer die Eintagsfliege von morgen.

Deshalb sollten deine Überlegungen nie in erster Linie von den Geräten ausgehen, sondern von deiner Wohnsituation. Und die Frage mit einbeziehen, ob der Schwehrpunkt tatsächlich auf Heimkino liegt... oder auch auf Hifi.

Deshalb vorab ein paar Basics.

Kannst du für Heimkino diese wichtigen Voraussetzungen erfüllen? :

1. Rear und Side-Lautsprecher nicht höher als 1,30 (Gehäuseoberkannte) aufhängen?

2. Sitzplatzentfernung zu den Rears mindestens 1,50 m?

Falls nicht, macht gut gemachtes Stereo oder eine Soundbar mit virtueller Verarbeitung der Tonkanäle deutlich mehr Sinn
 
2. Sitzplatzentfernung zu den Rears mindestens 1,50 m?

Falls nicht, macht gut gemachtes Stereo oder eine Soundbar mit virtueller Verarbeitung der Tonkanäle deutlich mehr Sinn
Wenn die Maße auf den Fotos zur Anwendung kommen, passt das doch ;)


. Welchen AVR könnt ihr für mein Setup empfehlen?
Ganz ehrlich? Gar keinen. In ein einziges, derart begrenztes Gehäuse für so viele Kanäle (meist weniger hochwertige) Elektronik rein zu packen ist suboptimal endet imo stets in einem Faulen Kompromiss.
Besser: Eine Heimkino-Vorstufe, da dann auch nur die Endstufen dran, die man sich selbst versiert und individuell bedarfsgerecht aussuchen kann.

Ist dann logischerweise leider bissi teurer, aber vielleicht wäre ja auch das hier eine Alternative: https://hifiundheimkino.de/community/threads/heimkino-ohne-avr-receiver.150/
 
Ja ich verstehe das Thema mit dem AVR allerdings muss ich mich dann einfach zufrieden geben und wenn ich das irgendwann eben nicht mehr tue muss eben mal nach vielen Jahren ein neuer AVR her.
Und die Lautsprecher sind sowieso nicht kurzlebig denke ich
 
Ja ich verstehe das Thema mit dem AVR allerdings muss ich mich dann einfach zufrieden geben und wenn ich das irgendwann eben nicht mehr tue muss eben mal nach vielen Jahren ein neuer AVR her.
Und die Lautsprecher sind sowieso nicht kurzlebig denke ich
Das mit den Boxen ist völlig richtig, da bin ich ganz bei dir. Eine Box wird nicht deshalb besser oder schlechter aufgrund ihres Einsatzzwecks.

Bei der Elektronik gestaltet sich die Sache leider nicht ganz so einfach. Denn die Kurzlebigkeit von Technologien ist ja nicht das einzige Problem bei einem AVR. Angefangen von der Qualität der integrierten Endstufen über mickrig dimensionierte Netzteile bis hin zu ganz anderen Herausforderungen bei der gegenseitigen Abschirmung von Baugruppen und der Kühlung sprechen wir hier grundsätzlich von einer Bauweise, die selbst das Potential von vernünftigen Einsteigerboxen nicht voll ausschöpfen kann.

Deshalb ist der von DSP-Watcher angesprochene Einsatzzweck nicht ganz unwichtig bei deiner Entscheidung. Mit der Produktbezeichnung "AVR" (Audio Video Receiver) macht sich die Industrie ja bereits schon ehrlich und gibt den primär anvisierten Haupteinsatzzweck vor. Nicht ohne Grund gibt es die Hifi/Highend-Schiene parallel.

Tonformate wie etwas Dolby 5.1, was ja immer noch das am meisten verbreitetste ist, wird die Technologie von einer Komprimierung der Audiodaten beherrscht. Wer hauptsächlich hier unterwegs ist, dürfte mit einem AVR völlig ausreichend bedient sein. Die Reproduktion von Effekten von codierten Formaten steht im Vordergrund.
Doch bereits bei HD-Tonformaten oder gar bei Hifi/HiRes kastriert man damit die Performance. Daher gibt es durchaus auch nicht wenige, die nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Anlagen betreiben: Eine für Hifi und eine für Heimkino.

Eine Heimkino-Vorstufe ist ein guter Kompromiss zwischen diesen beiden Welten, da das Platz und Budget-Problem der Endstufen-Technologie ausgelagert wird. Und auf lange Sicht ist das noch nicht mal teurer, da gute einzelne Endstufen, genau wie Boxen, eine zeitlose Anschaffung und IMMER eine Investition in die Zukunft sind. Darüber hinaus lässt sich in vielen Fällen der höhere Preis eines Heimkino-Vorverstärkers in der Anschaffung kompensieren, etwa durch den Verzicht eines überflüssigen Center-Lautsprechers, wenn sich der Sitzplatz mittig zwischen den Frontlautsprechern im klassischen Stereodreieck befindet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja du hast recht aber ein AVR ist natürlich mainstreamtauglicher. Probier mal als Heimkinospezi deinem Kunden der im Wohnzimmer Heimkino will, zu erklären dass man erstmal einen Vorverstärker mit 4 Endstufen um insgesamt 10K inverstieren sollte.

Wo würden wir denn da preislich ganz grob hinkommen mit Vorverstärker und Endstufen bei meinem Setup?
 
Wo würden wir denn da preislich ganz grob hinkommen mit Vorverstärker und Endstufen bei meinem Setup?
Auf die Schnelle.....

AV Vorverstärker



Endstufen

Front

Jeweils für Side und Rear

Für Center, falls vorhanden/erforderlich


ein AVR ist natürlich mainstreamtauglicher.


Die Frage ist halt, ob "Mainstream" tatsächlich ein Kriterium bei der Auswahl eines gutklingenden Equipments sein muss. Im Mittelalter war es zum Beispiel "Mainstream", Arsen als vermeidliches Heilmittel einzusetzen. :p;)

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Da wären wir dann grob bei 5K
Dann brauchts noch eine Mono für den Sub
Je eine 2Kanal für high's
Evtl noch was für SoG
Dann simma bei 8K nur für Verstärker
Heilige Maria.... ;-)

Brauch ich das? Ich habe Nachbaren die mich bereits jetzt schon nicht mehr mögen weil ich in den letzten 2 Jahren zu oft den Bohrhammer, Meissel, Flex und co saussen habe lassen ;-)
 
Brauch ich das? Ich habe Nachbaren die mich bereits jetzt schon nicht mehr mögen weil ich in den letzten 2 Jahren zu oft den Bohrhammer, Meissel, Flex und co saussen habe lassen ;-)

"Brauchen* ist natürlich auch ein sehr relativer und subjektiver Begriff. Objektiv betrachtet ist es halt einfach so, dass jeder einzelne Kanal den selben qualitativen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Ist somit eine simple mathematische Gleichung.

Endstufen für Subwoofer sind nur bei passiven Varianten erforderlich, bei den aktiven (und das ist die mit Abstand verbreitetste) hingegen definitiv nicht. Darüber hinaus sind Subwoofer nicht zwingend, das LFE-Signal lässt sich auch auf die übrigen Kanäle umleiten.

Für die Highs bräuchte es tatsächlich noch Endstufen. Aber man muss ja nicht zwingend sofort das große Besteck rausholen. Auch gut gemachtes 5.1 ermöglicht bereits ein tolles Heimkinoerlebnis. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass gut gelöstes 5.1 (oder 4.1) im Zweifelsfall die bessere Lösung ist als verpfuschtes 71. Und nachrüsten lässt sich ja auch immer hinterher noch. Was grundsätzlich für sämtliche Tonformate gilt
 
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