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Der "was spielt zur Zeit in meinem Player?"- Thread

Anbeck

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Johnny Burgin - The To Got Blues (2019).jpg

Johnny Burgin - The To Got Blues (2019) Live

Genre: Blues
Stil: Chicago Blues

Erstlauschung!
 

Anbeck

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und im Anschluss

Lucinda Williams - Good Souls Better Angels (2020).jpg

Lucinda Williams - Good Souls Better Angels (2020)

Genre:
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Stil:
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Am 24. April nimmt sich die dreimalige Grammy-Gewinnerin Lucinda Williams mit ihrem bisher mutigsten und direktesten Album Good Souls Better Angels unverfroren einigen der menschlichen, sozialen und politischen Themen unserer Zeit an. Im Laufe ihrer gefeierten vier Jahrzehnte währenden Pionierkarriere hat sich Williams nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht, während sie sich weiterhin als Songwriterin durchsetzt. Auf Good Souls Better Angels muss sie viel rausholen. In den Jahren 2014 und 2015 veröffentlichte Williams mit Down Where The Spirit Meets The Bone bzw. The Ghosts Of Highway 20 zwei von der Kritik gefeierte Doppelalben. Bei beiden Veröffentlichungen experimentierte sie mit Arrangements, Gesang, Songstruktur und persönlichen Themen. Auf Good Souls Better Angels ändert Williams den Kurs und verzichtet auf das persönliche und erzählerische Songcraft, das zu einem Synonym für ihren Namen geworden ist, und spricht stattdessen einige der Ungerechtigkeiten an, die unsere Gesellschaft durchdringen. Die neuen Songs treffen den Kern mit offenen und ehrlichen Kommentaren zu häuslicher Gewalt ("Wakin' Up"), der ständigen Flut von Nachrichten ("Bad News Blues") und den gefährlichen, schnell urteilenden und verurteilenden Aspekten der sozialen Medien (" Shadows & Doubts) und die eindringliche Realität des "Man Without A Soul". Williams nahm Good Souls Better Angels auf, unterstützt von ihrer bemerkenswerten, langjährigen Band mit Butch Norton (Schlagzeug), Stuart Mathis (Gitarre) und David Sutton (Bass). Die grundsolide Einheit treibt die Musik mit Feuer und Finesse an, insbesondere bei der rohen Bluesnummer "You Can't Rule Me", die das Album zu gleichen Teilen mit Attitüde und Swing eröffnet Williams' intimster und offenster Gesang auf der Platte. Sie spricht den Schmerz der Depression auf dem schmerzlich schönen "Big Black Train" an und liefert zärtlich einen ergreifenden Song der Hoffnung mit "When The Way Gets Dark". Sie ermutigt uns, weiterzumachen der Weg der Verheißung und Beharrlichkeit auf dem zutiefst seelenvollen A bewegender Albumabschluss "Good Souls".

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Anbeck

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Tina Turner - All the best.jpg

Tina Turner - All the best (2004)

Genre:
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Stil:
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Wer Tina Turner volle Power hören möchte, sollte in diesen Doppel-Sampler All The Best am besten gleich mit "Addicted To Love", CD 1, Track 16 einsteigen. Die 1988 entstandene Live-Version von Robert Palmers Klassiker kommt aus Tinas Kehle wie vollmundiges Soulfood. Unter den insgesamt 33 Songs, die diese zwei CDs zur Lebenswerk-Retrospektive machen, sind auch drei ganz neue und allesamt aus der Softpop-Abteilung: die erfolgreiche Single "Open Arms", das RnB-Stück "Complicated Disaster" und das romantische Liebeslied "Something Special", von Trevor Horn mit Streicherarrangements verziert.

Ansonsten fehlen weder der Knaller "Nutbush City Limits" (noch mit Ex-Mann Ike) noch "I Can´t Stand The Rain" oder "Private Dancer" aus dem gleichnamigen Album, mit dem ihr 1984 das sensationelle Solocomeback gelang. Neben den großen Hits aus den 90-er Jahren wie dem James-Bond-Song "Goldeneye", "I Don´t Wanna Fight" und "When The Heartache Is Over" aus dem letzten Studioalbum Twenty Four Seven 1999, hat man natürlich auch nicht auf die Duette mit der Sängerprominenz verzichtet - David Bowie auf "Tonight", Bryan Adams auf "It´s Only Love" und Eros Ramazzotti auf "Cose Della Vita". Aber auch eine kleine Rarität mit "Great Spirits" aus dem Walt-Disney-Film "Bruder Bär"... Doch bei einem so umfangreichen Oeuvre, wie es die Amerikanerin seit Mitte der 50-er eingespielt hat, wird der eine oder andere Fan zwangsläufig seinen Lieblingssong vermissen. Und vielleicht eine etwas chronologischere Zusammenstellung der bunt durcheinander gewürfelten Titel. -- Ingeborg Schober

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Anbeck

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und weiter mit

Simple Minds - The best of (2001).jpg

The Best of Simple Minds (2001)

Genre: Rock
Stil: Pop, Rock

Der Titel dieser Sammlung sagt die Wahrheit -- fast. Man fragt sich jedoch, warum der Club-Hit "Real Life" von Raven Maize mit hinzu genommen wurde -- wurde er ausgewählt, um damit die Klangpoesie aus "Theme From Great Cities" darzustellen (ein erstrangiges Anliegen des frühen am Funk orientierten Eurosynth-Futurismus der Minds)? Und dann wird er auch noch ans Ende angefügt, als ob man ein erschöpftes Publikum überzeugen müsste, dass die Simple Minds wirklich "zeitgemäß" sind und eine tiefe Beziehung zu der aktuell angesagten Dance-Szene unterhalten -- aber ansonsten ist tatsächlich das beste der Simple Minds hier zu finden. Was natürlich sehr begrüßenswert ist -- aber wo ist "Changeling"?

Schieben wir solch triviale Nörgeleien einmal zur Seite, dann wird diese Sammlung der Chart-Geschichte der Simple Minds gerecht. Sie wurden manchmal zu Unrecht wegen ihrer stürmischen Übertreibungen kritisiert und auch wegen viel Lärm um Nichts. Aber das Wieder-Treffen mit einem großen Teil des Materials der Zeit nach Sparkle In The Rain zeigt, dass hier eine Band vertraut war mit ausgeklügelter musikalischer Sparsamkeit -- die großartige Gestik bei "Mandela Day", zum Beispiel mag zwar monumental, aufrichtig und übertrieben klingen, aber dieses Stück besteht nur aus drei mickrigen Akkorden, während die Basslinie im Stil trabender Pferde bei "Waterfront" aus einer Note besteht, die über vier Minuten lang wiederholt wird (und diese Note war D, falls es Sie interessiert).

Mal abgesehen von einigen Pop-Singles -- "She's A River", "Alive And Kicking", "Up On The Catwalk" und "Promised You A Miracle", einem Song nach dem gleichen Strickmuster wie frühe Stücke von Spandau Ballet -- ist eigentlich die interessanteste Begebenheit in der Entwicklung der Simple Minds, wie sie versuchten, ihren Erfolg zu vergrößern, nachdem sie aufgehört hatten, aus rein kommerziellen Gründen immer nur Roxy Music zu repräsentieren. Bryan Ferry hatte damals nicht genügend Zeit, um mit ihnen eine Aufnahme zu machen und zwar Keith Forseys "Don't You Forget About Me". --Kevin Maidment

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Anbeck

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Cowboy Junkies - The Trinity Session (1988).jpg

Cowboy Junkies - The Trinity Session (1988)

Genre:
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Stil:
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Ein kleines Wunderwerk, ein Stückchen Ewigkeit, hörbar gemacht. Live eingespielt von den Cowboy Junkies in der Trinity-Kirche in Toronto, Kanada, im Spätherbst 1988. Trinity Sessions ist eine zärtliche Mischung aus mildem Folk und Blues, und wer eine Abneigung gegen solche Art von Musik haben sollte, wird sie mit diesem Album verlieren. Licht aus beim ersten Hören! Eine Kerze vielleicht, ein bequemer Lehnstuhl, oder sogar ins Bett, die Liebste im Arm? Aus dem Nichts fühlt sich die unwirklich schöne Stimme von Margo Timmins mit einem A Capella-Stück ins Ohr, leise reihen sich die Mundharmonika, das Schlagzeug und die Gitarre ihrer Brüder Peter und Michael Timmins, sowie der Bass von Alan Anton ein -- dann folgen 52 wunderbare Minuten Musik, ein Stück großartiger als das andere. Lou Reed hält die Cowboy-Junkies-Version seines Klassikers "Sweet Jane" für die beste aller Zeiten, und auch der Rest der Welt kniet seit der Veröffentlichung der Aufnahme 1988 ehrfürchtig nieder, sobald etwa "To Love Is To Bury", "Blue Moon Revisited" oder das Hank Williams-Stück "I'm So Lonesome I could Cry" zu hören sind. Die Nachfolgealben des kanadischen Quartetts, besonders
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, sind auch nicht von schlechten Eltern -- aber die Trinity Sessions sind unerreicht, schon beinahe heilig. Große Worte? Anhören. --Michael Ebert

Erstlauschung!
 

Anbeck

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Sting - The Soul Cages  (1998).jpg

Sting - The Soul Cages (1991)

Genre:
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Anbeck

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India Arie - Acoustic Soul (2001)

Genre: Funk / Soul
Stil:
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Sam Cooke, Marvin Gaye und Donny Hathaway werden als Referenzen genannt. Und Stevie "Wonder-ful" bekommt eine Zugabe ganz für sich allein. Dass der programmatische Albumtitel Acoustic Soul auch als Stilbezeichung durchgeht, versteht sich da von selbst. Zwar ist India.Arie nicht die Erfinderin des Acoustic Soul, doch drückt die Sängerin dieser von allen überflüssigen Studiogimmicks abgespeckten R&B-Variante ihren eigenen Stempel auf.

Der Song "Simple" lebt von der Reduktion, der freiwilligen Selbstbeschränkung auf das Notwendige. Und der Song "Nature" vom Gegensatz Großstadt/Countryside. Die Ablehnung teuerer Hochglanzprodukte und der Macho-Rap-Schule sind Programm. Der Refrain ihrer Hitsingle "Video" lässt keinen Zweifel: India.Arie ist nicht eines dieser Rap-Luder, die ihre Haut für drei Sekunden Großaufnahme zu Markte tragen. Vielmehr erinnert ihre Ernsthaftigkeit an andere schwarze Künstler aus den Südstaaten, wie Arrested Development, Erykah Badu oder Musiq Soulchild, der seine Seelenverwandtschaft nicht nur im Künstlernamen, sondern auch in seinem zeitgleich entstandenen Debüt
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offen legt. --Wolfgang Zwack

Man bekommt ja fast einen Hitzeschlag von der Wärme, die die Musik von India.Arie ausstrahlt. Der neue Motown-Act zeigt wieder einmal, dass man die richtigen Stimmen nur finden muss. Nach Erykah Badu ist die junge India.Arie wohl ein erneuter Beweis dafür, dass R&B immer wieder neue Formen annehmen kann. Bei Acoustic Soul handelt es sich um 16 Stücke, die - man ahnt es bereits - das Akustische im Focus haben. Es sind Songs, die in sich so bündig erscheinen und in Verbindung mit dem warmen Klang der Gitarre und dem wunderschönen Gesang eine Einheit bilden. Man glaubt regelrecht zu fühlen, wie die Sängerin ihre selbstkomponierten Lieder lebt. Sie folgt dabei dem eher introvertierten Style einer Erykah Badu, vermeidet aber das Derivat. Und glücklicherweise verspielt sie ihr Talent nicht mit irgendwelchen trivialen HipHop-Messages. Viel mehr ist es gerade die Mixtur aus traditionellem Song, leicht jazzigen Melodien, die unter die Haut gehen, und ehrlichen Lyrics - und das bisschen HipHop, zumeist in den Drums, liefert eine willkommene wie gelungene Abwechslung zu etlichen anderen Produktionen. Es ist Musik, um sich an regnerischen Tagen auf den kommenden Sommer zu freuen und dabei festzustellen, dass es gar nicht mehr allzu lange dauert.

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Anbeck

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Rod Stewart - Some Guys Have All The Luck - Bestof.jpg

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‎– Some Guys Have All The Luck - The Best of (2008)

Genre: Rock
Stil:
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2008 Zwei-CD-Sammlung von einem der meistverkauften Rock-Künstler aller Zeiten. Von seinen Tagen bei Jeff Beck and the Faces bis hin zu seiner erstaunlichen Solokarriere ist Rod Stewart für seinen zeitlosen charismatischen Stil und seinen satten, kratzigen Gesang bekannt. Diese Sammlung enthält einige seiner bisher größten Solohits, darunter 'Maggie May, 'Young Turks', 'Tonight's the Night', 'Hot Legs', 'Do Ya Think I'm Sexy' und 'Baby Jane'. plus ein bisher unveröffentlichter Track von 1998: 'Two Shades of Blue'. Insgesamt 32 Titel. Enthält einen zusätzlichen Track über der US-Ausgabe. Warner. 2008.

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Anbeck

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Mike Oldfield - Two Sides The Very Best Of (2012).jpg

Mike Oldfield - Two Sides The Very Best Of (2012)

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Stil:
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Mike Oldfields Musik ist unvergleichlich stimmungsvoll, spirituell, atmosphärisch und sinnlich ... dass er eine absolute britische Ikone ist, steht da völlig außer Frage.
Two Sides ist eine von Mike persönlich zusammengestellte Retrospektive.

Der Autodidakt und Multi-Instrumentalist, Produzent und Komponist hat im Laufe seiner Karriere mit einer Vielzahl unterschiedlicher Musikstile gearbeitet - von Folk und Progressive Rock bis Jazz, Electronic, Ambient, New Age, World, Pop und sogar Disco. So spiegelt sich auch hier eine breite Palette seiner Arbeit wider:
Mit CD 1 entführt er uns in den esoterischen, experimentellen Teil seines Universums und auf CD 2 finden sich seine populärsten Songs und Hitsingles.
Eine perfekte Zusammenfassung von Mike Oldfields Musik für jeden Fan und jenen, die es werden wollen.

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