Hörmalhin
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Die sogenannte "akustische Bühne" wird ja immer gerne als Maßstab für die Qualität von Hifi-Produkten herangezogen.
Aber die wenigsten wissen: Genau diese steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den sogenannten "blauertschen Bändern".
Heutzutage lassen sich Frequenzbereiche mit Hilfe von DSPs problemlos verändern. Was liegt also näher, auf die Gestaltung der "akustischen Bühne" selbst einmal Einfluss zu nehmen? Natürlich sollte man wissen, dass eine Veränderung von Frequenzen grundsätzlich immer auch Klangverfärbungen mit sich bringen. Andererseits: Durch die Raumakustik entstehen derartige Verfärbungen ja ebenfalls, eine maßvolle Korrektur im Bereich der blauertschen Bändern auf elektronischem Wege kann dann oftmals äußerst hilfreich sein, um Instrumente wieder genau dahin zurückzurücken, wo sie hingehören. Aber wie gesagt: äußerst behutsam und wohldosiert vorgehen, damit es am Ende keine Verschlimmbesserung wird.
Im Tonstudio wird übrigens schon lange damit gearbeitet, um Aufnahmen ganz gezielt genau die "akustische Bühne" angedeien zu lassen, die der Tonkreative sich vorstellt:
Auch hier ist die Wirkung der blauertschen Bänder sehr schön und leichtverständlich veranschaulicht:
Aber die wenigsten wissen: Genau diese steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den sogenannten "blauertschen Bändern".
Heutzutage lassen sich Frequenzbereiche mit Hilfe von DSPs problemlos verändern. Was liegt also näher, auf die Gestaltung der "akustischen Bühne" selbst einmal Einfluss zu nehmen? Natürlich sollte man wissen, dass eine Veränderung von Frequenzen grundsätzlich immer auch Klangverfärbungen mit sich bringen. Andererseits: Durch die Raumakustik entstehen derartige Verfärbungen ja ebenfalls, eine maßvolle Korrektur im Bereich der blauertschen Bändern auf elektronischem Wege kann dann oftmals äußerst hilfreich sein, um Instrumente wieder genau dahin zurückzurücken, wo sie hingehören. Aber wie gesagt: äußerst behutsam und wohldosiert vorgehen, damit es am Ende keine Verschlimmbesserung wird.
Im Tonstudio wird übrigens schon lange damit gearbeitet, um Aufnahmen ganz gezielt genau die "akustische Bühne" angedeien zu lassen, die der Tonkreative sich vorstellt:
Auch hier ist die Wirkung der blauertschen Bänder sehr schön und leichtverständlich veranschaulicht:
Eure Aufnahme dürfte sensationell geklungen haben. Gutes Mittelding zwischen einer klassischen Mehrkanalaufnahme und reiner Kunstkopfstereophonie.
Umgekehrt verhält es sich aber wiederum genau so. Ich sag immer: Aufstellung als primäres A und O, Absorber/Diffusoren fürs breitbandig-grobe, ein DSP fürs gezielt-feine und unterstützend gegen Raummoden (sowie im privaten Wohnzimmer, wo WAF-Faktor und oftmals auch bauliche, sowie einrichtungstechnische Einschränkungen ein natürliches Limit setzen.
