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Der "Audiophile" Musik Thread

Der Sound wird dich vom Hocker ziehen!
Brother Jack McDuff - It Ain't Necessarily So

Wer Jazz mit Hammond mag, muss diese Scheibe haben. Brother Jack McDuff ist einer der ersten und wichtigsten Jazz-Organisten aus der Zeit des "Hard Bop" und "Soul Jazz" der 1960er.

Und natürlich ganz anhören ! ;)

 
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Der Sound wird dich vom Hocker ziehen!
Brother Jack McDuff - It Ain't Necessarily So

Wer Jazz mit Hammond mag, muss diese Scheibe haben. Brother Jack McDuff ist einer der ersten und wichtigsten Jazz-Organisten aus der Zeit des "Hard Bop" und "Soul Jazz" der 1960er.

Und natürlich ganz anhören ! ;)


Für die 60er-Jahre sicher recht gut. Aber audiophil gemessen an heutigigen audiophilen Aufnahmen? Okay, der Titel ist live.... aber vergleichbar etwa mit Eric Claptons Live-Album "unplugged"?
 
Für die 60er-Jahre sicher recht gut. Aber audiophil gemessen an heutigigen audiophilen Aufnahmen? Okay, der Titel ist live.... aber vergleichbar etwa mit Eric Claptons Live-Album "unplugged"?
Das ist eine 60er Life-Aufnahme, und Youtube wieder nur ein datenreduzierter Abklatsch. Ich habe die LP und CD (natürlich ausgelesen). In diesem Fall würde ich die LP, guter Zustand und überragender Plattenspieler vorausgesetzt, vorziehen. Der Raum, die eingefangene Atmosphäre und was McDuff da mit der Orgel macht sind einfach genial. Und die Interpretation von "It Ain't Necessarily So" ist’s auch. Und ja es ist audiophil auch gegenüber heutigen Aufnahmen, das ist es ja gerade.
 
In diesem Fall würde ich die LP, guter Zustand und überragender Plattenspieler vorausgesetzt, vorziehen.
Habe mir die Aufnahme gerade mal über Tidal angehört, bereitgestellt als FLAC 44,1 kHz, 16 bit. Der Raum und die Atmosphäre sind gut eingefangen, aber tonal bzw. die Dynamic geht imo doch schon ein wenig in Richtung "historisch".

Wenn du allerdings tatsächlich noch eine Originalpressung aus den 60ern hast, würde ich die bessere Qualität hierüber in dem Fall fast blind unterschreiben.

AC/DC ist jetzt zwar kein audiophiler Vergleich, doch auch da ist die Originalpressung von Highway to Hell aus den frühen Siebzigern der CD klanglich haushoch überlegen. Grund: das Original befindet sich ja auf Tonbandspulen. Und die sind mit jedem weiteren Jahr ihrer Einlagerung dem natürlichen Verfall preisgegeben. Man könnte sogar von einem regelrechten akustischen Verblasdungseffekt sprechen.

Wenn dann solche analogen Aufnahmen erst viele Jahre (oder wie in deinem Fall sogar Jahrzehnte) später digital remasted werden, könnte Audiodaten natürlich nur noch das erfassen, was vom Originalklang übrig geblieben ist. Das wird dann nicht mehr ansatzweise so gut klingen, wie die LP, wo die Schallwelle ja physisch im Vinyl verewigt ist.
Es sei denn, die Schallplatte hat schon unzählige Abspielvorgänge hinter sich, so dass die Rille vom Abtastvorgang durch den Diamanten abgewetzt ist.

Klangliche Hoffnung für solche alten Schätzchen bietet seit neustem übrigens KI. Die künstliche Intelligenz erkennt, was unwiederbringlich verloren gegangen ist und ergänzt das mit geschlussfolgerten Audiodaten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus den 60ern ist meine Scheibe wohl nicht, besitze sie seit Mitte der 80er, habe ich mir extra von einem Plattenhändler meines Vertrauens (ein Freund von mir) besorgen lassen. Die war damals in Deutschland nur schwer auf zu treiben. Ich hatte derzeit ein Hifi-Studio, in dem es auch Linn-Plattenspieler gab. Und auch damals gab es schon den Begriff "audiophil".
Die heutigen technischen Möglichkeiten sind inzwischen mit Samplingraten, Dynamikumfang und Rauschfreiheit jenseits allen Hörbarens, weiß ich auch, nutze ich auch in meinem Tonstudio. Streiten wir also nicht über "audiophil", dann ist es eben eine historisch audiophile Aufnahme. Der Begriff "audiophil" ist ja ohnehin frei definierbar, unterliegt keinem festgelegten Standard.
Wollte die Scheibe hier mal vorstellen, weil sie auch künstlerisch und historisch von Bedeutung ist. Wenn sie bei euch nicht ankommt, macht das auch nichts, mir gefällt sie nach wie vor.
 
Das Stück gefällt mir gut, ich habe es eben über Tidal gehört. Ich vermute es liegt in diesem Fall am Streaming vs. Platte, es wird sich bei Dir einfach besser anhören.
 
Aus den 60ern ist meine Scheibe wohl nicht, besitze sie seit Mitte der 80er,
Guck doch mal spaßeshalber auf das Cover, evtl steht da ein Datum drauf. Vielleicht ist es ja tatsächlich NOS (New ON Stock) Ware. Zwischen 1960 und 1985 sind es ja gerade mal 15 Jahre. Für Platten war das seinerzeit ja nicht wirklich ein soooo langer Zeitraum. In den Läden gab es seinerzeit durchaus auch mal LPs mit einer dicken Staubschicht auf der Pappe.

Ich bin in Süddeutschland in den 80ern auf dem Dorf pubertiert, da gab es eine Laden, in dem tasächlich noch original Hans Albers-Platten in den Ständern zu finden waren. Ohne Scheiß Z04 YesZ04 Yes
 
Guck doch mal spaßeshalber auf das Cover, evtl steht da ein Datum drauf. Vielleicht ist es ja tatsächlich NOS (New ON Stock) Ware. Zwischen 1960 und 1985 sind es ja gerade mal 15 Jahre. Für Platten war das seinerzeit ja nicht wirklich ein soooo langer Zeitraum. In den Läden gab es seinerzeit durchaus auch mal LPs mit einer dicken Staubschicht auf der Pappe.

Ich bin in Süddeutschland in den 80ern auf dem Dorf pubertiert, da gab es eine Laden, in dem tasächlich noch original Hans Albers-Platten in den Ständern zu finden waren. Ohne Scheiß Z04 YesZ04 Yes
Meine Platte ist von 1981 es gab die Platten in Deutschland nicht, es ist ein US-Import, mein Freund, der Plattenhändler hatte sie auf irgendeiner internationalen Plattenbörse für mich aufgetan. Die Platte war damals sehr rar und unter Jazz-Liebhabern gefragt. Verstaubte Restbestände gab und gibt es davon nicht. Ich habe nochmal recherchiert, es gab damals (auch noch) Mono- und Stereo- Releases ausschließlich in USA erschienen. Stereo gab es 1963, 1964, 1967, 1973, 1981. Die CD ist 1994 auch ausschließlich als US-Ausgabe erschienen.
 


Boosie Badazz. love your family

In der unkomprimierten Variante (also jenseits von Youtube, da klingt es gruselig) gesellt sich hier ca. ab Sekunde 27 eine herrlich trockene Bass-Drum dazu. Diese sollte von der Kelleretage der Anlage präzise und wohlproportioniert wiedergeben werden. Deutlich vernehmbar, aber nicht dominierend.
 


Eine sehr schöne aufgenommene Live-Version von Jeff Becks "brush with the blues". Über YT kommt es halt leider mal wieder klanglich kastriert daher. Deswegen: Am besten streamen oder die CD/ bzw. einen qualitativ hochwertigen Download anhören.
 
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