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Sinnvolles Zubehör für meine Anlage?

Anbeck

Well-Known Member

Becki

Active Member
Moin Andy,

diese Ferrit-Halbschalen sind für Gleichstrom-Leitungen gedacht. Das ist bei Laptop Netzteilen der Fall und hier werden hochfrequente Störimpulse/-Pulse kurz geschlossen und dadurch eliminiert.
Eine 230 Volt Stromspeiseleitung überträgt Wechselspannung, ebenfalls mit Störungen. Hier wirken die Ferrite natürlich auch als induktiver Kurzschluss. Aber eben auf allen Frequenzen, auch die 50 Hertz. Schlimmstenfalls werden die Ferrite unnötig warm was zu erhöhtem Energieverbrauch führt.
In meinen Augen eine Verschlimmbesserung.
 

Anbeck

Well-Known Member
Hi Becki
dann lass ich die auch besser weg...:(
Das war dann keine sinnvolle Neuanschaffung, Schade!
 

boxenschieber

Active Member
Aber es gibt ja auch noch viele andere Geräte: Alle mit DC-Wandwarzen. Da kommt ja dann ebenfalls DC raus. Bin jetzt zwar auch nicht wirklich der Stromexperte, aber hier könnte ich mir schon vorstellen, dass es da von Vorteil ist. Sat-Receiver, DSPs, Router, Streamer usw... die werden ja nicht immer per eigenem Netzteil mit 230V AC versorgt. Oder liege ich da falsch?

Wo wäre denn der Nachteil, wenn bei 230V ein Ferrit auch auf 50 Hz einwirkt? Nur die Wärmeentwicklung? Bei manchen Ferrit-Klappmagneten passen ja auch richtig fette Kabel rein. Für was für Geräte sind die denn gedacht?
 

Becki

Active Member
Moin boxenschieber,

mit deiner Überlegung liegst du natürlich nicht falsch, aber wie schon gesagt hat jeder Hersteller so sein eigenes Schutzkonzept.
Da muss man dann sehen wo und was dazu passt.
Die Frage zu den fetten Kabeln, ja, Störungen treten überall auf Z04 Troest meist sind diese auf DC Leitungen problematisch, bei 50 Hz aber eher überflüssig.
Ich suche mal nach einem aussagekräftigen Foto, irgendwo hatte ich mal was aus dem Schaltschrankbau.
 

boxenschieber

Active Member
Ah, verstehe: Bei AC ist der Nutzen also zumindest fragwürdig, kann klanglich zwar nicht schaden, aber ein möglicherweise höherer Stromverbrauch und die Erwärmung der Magnete stehen hierzu in keinem vertretbaren Verhältnis. Kann man das so sagen bzw. habe ich das so korrekt rekapituliert?
 

Hifiwünscher

Active Member
Naja... Unsure ...... zumindest gibt es Hifi-Netzkabelhersteller, die Ferrite dran bauen.
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Aber wie wir alle wissen, gibt es speziell auch in der Hifi-Zubehörbranche seriöse Anbieter ebenso wie schwarze Schafe.
Und gerade weil sich das Kabelthema auf einer permanente Gradwanderung zwischen echten, teilweise noch unerforschten Einflüssen einerseits, und der Chance für Abzocker Kasse zu machen andererseits bewegt, führt an eigenen, verblindeten Tests in den allermeisten Fällen kein weg vorbei.

Was die Netzkabelfrage anbelangt, bin ich persönlich bei Soundrealist: Im Atoll von Andy ist sicher ein hochwertig genuges Netzteil verbaut, das gegen störende Einflüsse eigentlich hinreichend gewappnet sein sollte. Ferrit-Magnete sehe ich hingegen eher für externe DC-Niedervolt-Netzteile als sinnvoll an.
 

Becki

Active Member
Moin zusammen,

ich hab hier mal einen echten „Kraftprotz“ ausgegraben Z04 Headbangerhaha. Bei 120 Volt DC und ca. 12 kW Leistung ist so ein Batterie Ladegerät natürlich nicht als Haushaltsgerät zu bezeichnen.
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Es arbeitet nach dem Prinzip eines Schaltnetzteiles, dadurch kann der verwendete Drei Phasen Transformator recht klein gehalten werden.
Die blauen Ferritringe haben einen Durchmesser von 10 Zentimeter, wenn ich mich richtig erinnere. Beide DC Leitungen werden gemeinsam durchgeführt und sind mit mehr als 100 Ampere belastbar.
Die roten Quader sind Kondensatoren.
Also ein internes Schutzkonzept.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anbeck

Well-Known Member
Hi
ich habe das Lake People DAT RS 05 heute bestellt und das Oehlbach 1380 - XXL® Series 80 mit 217 Litzen auch, leider war das wohl das letzte Stück, welches ich bekommen habe wollte gleich 2 bestellen aber das ging nicht.:(
soundrealist da brauch ich deine Hilfe aber ich denke das ist nicht soo schwer das ein zu richten!
 

Anbeck

Well-Known Member
Um nochmal zum Anschluss vom Oehlbach 1380 Kabel zu kommen, dass wird vom DAT RS 05 Toslink-Ausgang zum AM 2.0 Toslink-Eingang angeschlossen und dann aber ein normales Toslink Kabel zum Atoll.
Wenn ich das normale Kabel zum Atoll anschließe geht dann das "saubere" Signal nicht wieder verloren?
Wäre es nicht ratsam das Oehlbach Kabel vom AM 2.0 zum Atoll zu verbinden?
 

soundrealist

Well-Known Member
Guten Morgen Andy,

wenn du mit einem DAT-RS05 arbeitest, klemmst du das RS05 zwischen deine Quellen und das Antimode, stellst es auf "48 kHz", dann hast du schon mal den allerwichtigsten Schritt gemacht: Das mit Abstand bessere SRC, sowie alle ankommenden Signale perfekt entjittert.

Alles was sich jetzt anschließend noch einschleichen kann, ist Jitter, zwischen dem DAT RS05 und dem Atoll. Heißt, wir sprechen in diesem Zusammenhang über drei Stellen:

- das Antimode selbst..... da es ja aber stets mit seinem festen Eigentakt arbeitet und du ausschließlich auf der digitalen Ebene bleibst, entsteht im AM2DC ausschließlich Jitter innerhalb seiner Clock. Und der ist wirklich nur sehr gering. Natürlich nicht so galaktisch niedrig wie im RS05, aber mit Sicherheit immer noch auf sehr hochwertigem Niveau. Axel hat mir mal 175 ps genannt, was wirklich ein guter Wert ist. Und da hier vermutlich auch noch der interne DAC mit reingerechnet wurde, dürfte der Jitter bei rein digitaler Nutzung des AM2DC sogar noch mal um einiges niedriger sein. DSPeaker selbst bewirbt das AM2DC sogar als "jitter-free" (was in der Praxis aber natürlich ein dehnbarer Begriff ist). Mit anderen Worten: Dieses theoretische Einfallstor hinsichtlich Jitter kannst du getrost abhaken ;)

Bleiben also noch.....

- die Toslink-Kabelwege zum Antimode, sowie das Toslink hinter- bzw. nach dem Antimode bis zum Atoll...... und genau jetzt kommt natürlich die Gretchenfrage, weil du ja nur ein Multifaser-Toslink hast. :cool:...... solltest du an kein zweites mehr rankommen, kann ich dir als "bestmöglichen Kompromiss" da eigentlich nur empfehlen, das Oehlbach im längeren Weg der beiden Strecken einzusetzen und notfalls die Geräte umplatzieren, falls dein Oehlbach zu kurz ist.
Um "Kabelweg-Jitter" möglichst gering zu halten, gilt die Faustregel: Alle Verbindungen so kurz und so hochwertig wie möglich wählen.
 

Anbeck

Well-Known Member
Moin soundrealist
Dein Link zum Kabel ist erst im August lieferbar!
 

soundrealist

Well-Known Member

Oh.......gar nicht gesehenZ04 Flucht Aber mach dir nichts draus: Wir haben Gartenmöbel bestellt, die brauchen ebenfalls 8 Wochen. :( Vermutlich, weil das allermeiste Zeugs inzwischen ohne Fernost-Beteiligung gar nicht mehr geliefert werden kann. Und dann war da ja auch noch die Sache mit dem Container-Frachter, der festgesteckt hat. Gleichzeitig gibt es im Moment auch noch bei diversen Werkstoffen/Materialien Engpässe. Das merkt man derzeit leider an allen Ecken und Enden.Cry
 

Anbeck

Well-Known Member
Die ersten Sachen wie das Oehlbach Kabel und das Netzteil für das AM 2.0 sind soeben gekommen Das DAT RS 05 bekomme ich morgen! Z04 Flucht
 

Anbeck

Well-Known Member
Moin
ich habe gerade das Manual von DAT RS 05 runter geladen und da steht das die Grundeinstellung auf Opto und 24 Bit eingestellt ist.
Das ist ja die Einstellung wie ich die brauche. Und es gibt ja praktisch "nur" 3 Menüpunkte was ja überschaubar ist.
Da bin ich ja mal gespannt...Z04 Bier01
 

soundrealist

Well-Known Member
Guten Morgen Andy,

bin gespannt, wie dir das DAT 05 gefällt. :) Hast du es über Herr Reim oder einen Händler geordert? Wichtig ist ja letztendlich deine Zufriedenheit und ggf. auch eine Rückgabeoption bei Nichtgefallen.

Bei der Bit-Angabe handelt es sich um die sogenannte "Wortbreite", mit der Samplingfrequenz hat das nichts zu tun. Die Wortbreite ist verantwortlich für die Dynamik und fester Bestandteil des Gerätes.

Was die Bedienung anbelangt, brauchst du im konkreten Fall noch nicht mal irgend eines der Menus, denn du betreibst weder Dithering, noch arbeitest du mit der externen Clock-Funktion.

Hier mal eine Turbo-Easy-Anleitung:

1. Mit der Source Select-Taste die gewünschte Quelle bzw. dein Abspielgerät auswählen (z.B. "Opto für deinen Switcher)

2. Sampel-Rate Taste so oft drücken, bis auf der rechten vertikalen LED-Reihe 48 kHz (ohne die Anzeige x2 oder x4) aufleuchtet
3. Musik genießen und Spaß haben Z04 Bier01Z04 Carrot

.... alles andere sind reine Kontroll-LEDs (= beispielsweise die linke, vertikale LED-Reihe, wo angezeigt wird, welche Samplingfrequenz vom Quellgerät angeliefert wird)
 
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